Sandra aus München / "isarkitchen"


Heute: Sandra aus München
Blog: "isarkitchen"
http://www.isarkitchen.com/

• Name deines Foodblogs
> Isarkichten

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Hi, mein Name ist Sandra, 29 Jahre alt und wohne in der schönsten Stadt der Welt, München. Hier arbeite ich als Assistentin im Personalbereich in der Automobil- und Fahrzeugbranche. Meine Hobbys sind neben meinem Foodblog, reisen, meine Familie & Freunde, viel lesen und Sport.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Auf isarkitchen treffen meine Liebe zu München, gutem Essen (das man hier in München an vielen Ecke finden kann) sowie meine Vorliebe für einfache, aber dennoch ausgefallenere Gerichte, für die man nicht gefühlte 5 Stunden in der Küche stehen muss, zusammen.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich glaube, dass das der Wunsch, einen eigenen Foodblog zu haben, schon etwas länger bestand. Wenn ich für Freunde, Familie & Kollegen gekocht hab, wurde immer nach den Rezepten gefragt. Letztendlich war aber mein Freund derjenige, der mich dazu ermutigt hat, den Schritt zum eigenen Blog zu gehen. Ich brauche einen Ausgleich zum Büroalltag. Und da meine Leidenschaft fürs Kochen und Backen über die letzten 8 Jahre stetig gewachsen ist, war es klar, dass es nur ein Foodblog sein kann.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Früher schon hab ich es geliebt, meiner Mama, meinem Papa und meiner Oma beim kochen über die Schulter zu schauen und auch mitzuhelfen. Die Tricks, die mir alle drei immer wieder gezeigt und weitergegeben haben, sind bis heute wertvolle Küchenhelfer für mich. Mein Papa ist leidenschaftlicher Hobbykoch und durch ihn hab ich mich auch nach und nach getraut, beim kochen zu experimentieren. So erlebt man neue Geschmackseindrücke, bekommt ein Feeling für Lebensmittel und genießt das fertige Gericht umso mehr.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Gerade sitz ich in unserem Büro, schaue auf das Olympiastadion sowie den Olympiaturm und beantworte die Interviewfragen. Hier sitze ich auch die meiste Zeit, sammle meine Ideen und blogge meine Rezepte. Ab und zu muss ich aber mal raus und dann ist mein Stamm-Starbucks am Odeonsplatz meine zweite Anlaufstelle.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Ohja, die gibt es Ich mag z.B. keinen „stinkenden“ Käse, Rosenkohl, Blutwurst oder Innereien (außer Leber).

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Definitiv Kartoffeln. Man kann auf meinem Blog eine leichte Tendenz zu Kartoffeln jeglicher Art erkennen. An zweiter Stelle kommt geriebener Emmentaler. Ich liebe alles, was man damit überbacken kann. An dritter Stelle würd ich sagen frisches Gemüse. Aber ich habe eine Vorliebe zu Highcarb-Lebensmittel

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Amerika. Ja, ihr habt richtig gelesen, Amerika. Die USA haben mehr als nur Fastfood zu bieten. Gerade an den Küsten gibt es tollen frischen Fisch oder auch Hummer in jeglichen Varianten. Ansonsten gibt es durch die verschiedenen Kulturen eigentlich in jeder Stadt oder Dorf neue Speisen und Lebensmittel zu entdecken. Man muss nur neugierig sein.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich kann schlecht Arbeit in der Küche abgeben.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Musik. Entweder läuft der Radio oder ich lasse meine Playlists über mein iPhone rauf- und runterlaufen. Ansonsten ist mein Kater Filou immer mit von der Partie und beobachtet mich beim kochen.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Ich durchstöbere gerne Kochmagazine sowie Foodblogs. Ansonsten sind auch Restaurants meine Inspriationsquellen.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Zitat von meinem Freund: „Wie auf einem Schlachtfeld!“ Und es stimmt leider. Ich versuche zwar, soviel wie möglich gleich aufzuräumen, aber irgendwie gehört das Chaos, zumindest in der Küche, zu mir.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Puh, das ist eine schwierige Frage, weil es nicht nur ein Hilfsmittel ist. Fürs Kochen ist es definitiv mein Keramikmesser. Beim backen geht nichts über meine Mum Küchenmaschine.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich geht auch ab und zu etwas schief. Auch wenn sich dies in Grenzen hält, aber ich denke, das macht doch auch das Kochen und Backen aus. Es kann nie perfekt sein und kleine Makel machen das Ganze auch erst zu dem was es ist. Eine Eigenkreation. Niemand ist perfekt.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Ich würde sagen, es ist eine Mischung aus beidem. Ohne Weg zum Ziel hat man am Ende nichts, was man verkosten kann.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Ich denke, dadurch dass wir mittlerweile in einer Gesellschaft leben, die sich wahnsinnig schnell entwickelt und immer besser, schöner, optimierter und schneller sein will, verliert sich der Fokus auf das Wesentliche. Viele können sich nicht vorstellen, nach einem langen Arbeitstag in der Küche zu stehen und greifen dann schnell zu Fertigprodukten, gehen zum Imbiss um die Ecke oder in die bekannten Fastfoodketten. Auch wollen viele Geld bei Lebensmitteln sparen. Man sollte das Kochen und Backen an sich wieder als das ansehen, was es ist – Genuß. Man kommt zusammen um ein tolles Gericht oder einen göttlichen Kuchen gemeinsam zu genießen, tolle Gespräche zu führen, kurz gesagt, eine entspannte Auszeit vom Alltagsstress zu haben.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Ich erzähle auf meinem Blog gerne Alltagssituationen mit meinem Freund oder meinen Freunden, zeige auf Instagram Fotos von mir und auch was ich in dem Moment gerade mache (z.B. bei Starbucks mit meinem Frappuccino sitzen und die Sonne genießen, mein Abendessen etc.). Aber man wird dort keine Fotos oder Namen von meinen Freunden & Familie finden.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Mein Smartphone ist eigentlich die meiste Zeit bei mir. Allerdings gibt es auch Zeiten, in denen ich bewusst offline bin (z.B. Abends, im Fitness und im Urlaub). Meistens gelingt es mir, manchmal erinnert mich mein Freund wieder daran, dass es gerade wieder zu viel wird.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Gerade weil erst im November 2015 mit den bloggen angefangen habe, ist mir eine stetig wachsende Zahl an Lesern und Followern sehr wichtig. Ich versuche den Geschmack meiner Leser zu treffen, freue mich über Feedback und Kommentare zu meinen Blogposts und Bildern.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Ich blogge für beides. Zum einen für mich, damit ich endlich mein „Kochbuch“ habe, auf das ich immer zurückgreifen kann. Und für alle anderen da draußen in der großen Onlinewelt, damit sie auch die Lust am Kochen und Backen erleben können und mutig werden.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich denke, jeder Foodblogger sollte wert geschätzt werden. Es steckt so viel Energie, Zeit und Kreativität in jedem Blog, da will ich mich gar nicht auf eine bestimmte Anzahl festlegen.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> R´n´B und zu Weihnachten die typischen Christmas Songs (z.B. Michael Bublé)

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Jamie Oliver

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Wenn mein Papa ein Kochbuch mit all seinen Tipps und Tricks für mich schreiben würde. Es wäre definitiv mein wertvollstes Kochbuch.

• Wie groß ist deine Küche?
> Miniküche mit 10 qm aber mit grandiosem Ausblick aufs Olympiastadion und Olympiaturm

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Nicht zu viel Text um das Rezept und schöne Fotos

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Klassiker-Antwort auf die Klassiker-Frage: Nichts – alles hat seinen Sinn, wie es läuft. Bzgl. meinem Blog würde ich auch nichts ändern, da er noch zu jung ist


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Küchenzaubereien und viele, viele mehr

> Kochbuch:
1. Jamies 30 Minutes Menüs
2. Die neue bayerische Küche

> Musikalbum:
1. Justin Timberlake FutureSex / Lovesounds
2. Soundtrack 1. Staffel Empire
3. Selbst zusammengestellte Playlist

> Kochutensilie:
1. Mum Küchenmaschine
2. Keramikmesser
3. Pürierstab


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Beides

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Early Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Eine Mischung aus beidem

• Kaffee oder Tee?
> Tee


• Lieblings...:
> ...messer: Keramikmesser
> ...gewürz: Bratkartoffelgewürz
> ...koch: Jamie Oliver
> ...kochzeit/tag: Blog – Samstag od. Sonntag, privat: mind. 5 Tage die Woche
> ...rezept: Süßkartoffeln mit Avocado und Granatapfelkernen

Fotos © Sandra http://www.isarkitchen.com/