Anita aus Neuss / "dddaydreamers"


Heute: Anita aus Neuss
Blog: https://dddaydreamers.com/

• Name deines Foodblogs
> dddaydreamer – Healthy Food by Anita

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich heiße Anita, bin 34 Jahre alt und wohne in der Nähe von Düsseldorf! Um genau zu sein in Neuss am Rhein. Ich bin seit 2010 Hausfrau und Mutter und zu meinen Hobbies gehört das Kochen, lesen und gute Gespräche. Ach ja, ich gehe auch gerne ins Fitnessstudio und power mich aus.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Ich habe viele Foodblogs entdeckt, die bunt gemischt alle möglichen Rezepte bloggen und auch auf die Bilder selbst nicht viel wert legen. Ich möchte mich hier etwas spezialisieren und koche meist proteinreiche Gerichte die frei von Proteinpulvern sind und mit natürlichen Proteinquellen wie Quark oder Linsen auskommen. Mir ist auch die visuelle Darstellung sehr wichtig. Es muss das Auge ansprechen!

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich habe mich im letzten Jahr bei Instagram angemeldet und dort viele tolle Blogs entdeckt. Fashion, Food, Travel alles war dabei! Da ich immer schon gerne gekocht habe, wieder Fuß in der Arbeitswelt fassen wollte und das am Besten selbstständig, war die Entscheidung ziemlich schnell gefallen. Ein Foodblog muss her. Hier kann ich kreativ sein, Gerichte ausprobieren, Rezepte entwickeln und einfach mit Spaß und Freude arbeiten.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Bereits in der Kindheit war ich immer mit der Nase im Kochtopf 😉 Ich habe meiner Mutter über die Schulter geschaut und dann auch immer schon gerne neue Gerichte gekostet und ausprobiert. Den Beruf der Köchin wollte ich allerdings nie auf dem klassischen Weg lernen, da mir die Arbeitszeiten damals nicht zugesagt haben. Stattdessen habe ich eine Ausbildung zur Medienkauffrau gemacht.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Ich blogge von Überall, aber meistens von zu Hause. Sobald ein Gericht fertig ist, wird es angerichtet und gestylt. Dann in Szene gesetzt, abfotografiert und zum guten Schluss von mir gegessen, haha.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Hm, ich müsste überlegen. Ich glaube, mit so manch einem tierischen Produkt kann man mich definitiv vergraulen. Ich denke da an Schweinekopf oder Ähnliches. Das geht für mich gar nicht und würde ich auch einfach nicht runter bekommen.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Auf jeden Fall Kokos! Kokosmilch, Kokosöl, Joghurts etc. Ich liebe Kokos und könnte es immer essen, schon alleine aus den ganzen gesundheitlichen Vorteilen, die dieser Nuss nachgesagt werden.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> In den orientalischen Ländern würde ich gerne einmal speisen. Couscous, Humus und Co. finde ich super. Ich mag aber vor allem die libanesische Küche. Also: Libanon

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich bin ziemlich selbstkritisch, wenn es um meine Kochkünste geht. Mir ist ein Gericht meist erst dann gut genug, wenn es wirklich mindestens 5 Mal abgeschmeckt wurde.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf meinen Mixer!!! Ein 3in1 Gerät für Smoothies, Nüsse, raspeln etc.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Inspiration finde ich eigentlich überall. Sei es in einer Zeitschrift, im Internet auf anderen Blogs oder durch eine Zutat. Oft fallen mir dann verschiedene Variationen ein und ich probiere aus.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Ehrlich? Aus Platzgründen räume ich meinen Platz ziemlich zeitnah auf. Die Sachen stapeln sich nur in der Spüle und werden nach erledigter Action dann direkt in der Spülmaschine untergebracht. Wirklich!

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mein Glasbrettchen und mein Lieblings-Schneebesen!

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich gelingen nicht alle Gerichte auf Anhieb. Sollte etwas danebengehen, wird es zwar gegessen, aber nicht fotografiert. Die Leser bekommen nur die Rosinen.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Der Weg ist das Ziel trifft es ganz passend. Ich kann ziemlich gut beim Schnibbeln und Herrichten entspannen. Mir macht es Spaß, mich immer weiter zu verbessern. Das Essen zum Schluss ist dann die Krönung des Aktes.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Frei nach dem Motto: Masse statt Klasse?! Massenware ist billiger, oft werden außerdem den verarbeiteten Lebensmitteln Geschmacksverstärker etc. zugeführt, die süchtig machen können. Meiner Meinung nach muss man das Essen genießen, dass soll aber gelernt sein. Heutzutage wird schnell zwischen Hier und Dort etwas auf der Hand gegessen und das Essen nicht mehr zelebriert. Auch ein Punkt sind diese ganzen Tütengerichte. Keiner muss das Kochen groß lernen, man mixt einfach ein Pulver mit Wasser zusammen und bekommt eine leckere Mahlzeit. Mir kommen solche Tüten nicht ins Haus. Den einzigen Vorteil haben sie beim Faktor Zeit. Das Kochen geht mit den Tüten deutlich schneller. Um etwas zum Erhalt guter Produkte beizusteuern sollte man sich mit den Lebensmitteln, die man zubereitet, auseinandersetzen. Wo kommt die Ware her? Wie wurde sie transportiert? Wie wurde sie weiterverarbeitet? Die Infos, die man hier erhält, beeinflussen das eigene Kaufverhalten sicher. Außerdem sollte man an Verkostungen teilnehmen. Viele Supermärkte bieten das regelmäßig bei neuen Produkten an und lassen den Kunden etwas probieren.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> In meinem Blog geht es hauptsächlich um Rezepte und nicht um mich als Persönlichkeit. Ich gebe natürlich persönliche Empfehlungen, erwähne meine Favoriten und schreibe Artikel. Das ist genug, glaube ich. Ich stehe allerdings noch ganz am Anfang und könnte mir auch vorstellen, mich enger in den Blog einzubinden. Das ist einfach abhängig davon, wie sich der Blog entwickelt.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ich bin eigentlich fast immer online. Sobald die Kinder mittags nach Hause kommen, sehe ich aber eher weniger aufs Handy. Das ist dann einfach Familienzeit und wir spielen und erledigen Hausaufgaben.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Ohne Leser ist mein Blog nicht viel wert. Ich möchte Menschen animieren, gesund und abwechslungsreich zu kochen und auch mal Neues auszuprobieren. Wenn mir aber keiner zuhört, ist alle Arbeit vergebens. Die Zahl der Leser spielt dabei keine zu große Rolle, ich schreibe und koche für 20 Leser genauso wie für 20.000. Allerdings freue ich mich natürlich über jeden weiteren Leser.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides! Mir macht das Bloggen sehr viel Spaß, ich kann meiner Leidenschaft nachgehen und mich kreativ austoben. Wenn die Welt daran Freude hat, freue ich mich auch!

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich habe einen Artikel darüber geschrieben. Da stelle ich meine 3 Lieblingsblogs vor! Spitzenreiter ist das WUHAUS.COM von Alison Wu. Ein englischsprachiger Blog über Food, Kleidung und Inneneinrichtung.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich mag verschiedene Lieder und Künstler. Zum Kochen, wenn ich so richtig in Fahrt bin, höre ich gerne DMX. Aber auch gerne Eminem oder Guns´n´Roses. 😊

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Cornelia Poletto!

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Ich hätte gerne das erste Kochbuch von Nadia Damaso – Eat better not less! Leider hab ich mir noch kein Exemplar gesichert. Allein die Bilder sind den Kauf wert.

• Wie groß ist deine Küche?
> Ich habe eine ca. 6-8qm kleine Küche mit offenem Essbereich. Hier habe ich alles untergebracht!

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Geschichten nah am Leben mag ich gerne. Leidenschaft fürs Kochen und Detailverliebtheit ziehen mich an und auch wenn einem beim Lesen das Wasser im Mund zusammenläuft!

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich hatte ziemlich schwierige Zeiten in meinen 20ern und würde hier viele Dinge länger bedenken und nicht impulsiv handeln.
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Alison Wu
2. Choosing Chia
3. Fit Trio

> Kochbuch:
1. Eat better not Less

> Musikalbum:
1. Eminem
2. Andreas Bourani
3. Queen

> Kochutensilie:
1. Schneebesen
2. Bratpfanne
3. Messer
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• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Bier

• Süß oder Herzhaft?
> Süß

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Early Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnung muss sein

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee
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• Lieblings...:
> ...messer: Allzweckmesser
> ...gewürz: Paprika edelsüß
> ...koch: Cornelia Poletto
> ...kochzeit/tag: morgens
> ...rezept: Couscous mit Hackfleisch und Kümmel

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Vielen Dank, liebe Anita, dass du dir die Zeit genommen hast, uns unsere Fragen zu beantworten!
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Hast du auch einen Blog? Möchtest Du, dass wir dich und deinen Blog vorstellen? Dann schick uns eine E-Mail an: redaktion@germanfoodblogs.de

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Fotos © Anita https://dddaydreamers.com/