Jutta aus Schopfheim / "Jutt-ah!"


Heute: Jutta aus Schopfheim
Blog: http://jutt-ah.de/

• Name deines Foodblogs
> Jutt-ah!

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Meine Name ist Jutta Hofmann, ich bin 50 (oh, doch schon...), wohne mit meiner
Familie in Schopfheim, habe vor langer Zeit Betriebswirtschaft studiert ...
Kochen, reisen, schreiben, fotografieren - oder in anderer Reihenfolge - sind meine
Hobbies

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Mein Blog ist noch recht neu, das ist vielleicht ein Unterscheidungsmerkmal zu anderen. Ich bin in allem was ich auf meinem Blog tue Amateurin: Kochen, Schreiben,
Fotografieren, Website Gestaltung...aber das sind viele andere auch.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein
Foodblog?
> In meinem Blog fließt das zusammen was ich gerne tue und es bleibt erhalten. Ich kann es mit anderen teilen, habe ein Schaufenster und motiviere mich selbst damit meine Fertigkeiten zu verbessern. Garten, Literatur, Reisen, Schönheit, Mode, Kunst passt ein bisschen zu mir während Food vollkommen zu mir passt.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Oma, meine Mama, mein Praktikum in einer Hotelküche und das schlechte
Mensa Essen während meines Studiums

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Schreibtisch oder Sofa sind mir die liebsten Plätze zum Bloggen.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Süß-sauer eingelegter Kürbis, Umeboshi Pflaumen

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall
verwenden würdest?
> Vanille, Granatäpfel, Schokolade, Austern

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Marokko

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich liebe die Abwechslung. Ich esse lieber kleine Portionen von verschiedenen
Gerichten, als eine große Portion von einem Hauptgericht

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Ein gutes Messer, Glasschüsseln, Pürierstab

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Der Wochenmarkt, Speisekarten von sehr guten Restaurants, Reisen, das Lexikon der Aromen-und Geschmackskombinationen von Karen Page und Andrew Dornenburg aus dem AT Verlag. Ich finde Anregungen auf Blogs, in Zeitschriften, auf fremdsprachigen Web-Sites, im Gespräch mit Freunden oder auch mit Fremden.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
Harmlos, der Geschirrspüler ist voll. Meine kleine Arbeitsfläche verlangt Disziplin.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird
wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mein Reflektor, den ich zum Fotografieren benötige

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal
etwas schief?
> Aber klar doch, wenn es besonders schön schief geht, dann wird es auch fotografiert...

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende
das Wichtigste?
> Ich liebe die Entwicklung des Gerichts. Ich mag es wie eine Idee zu einem Gericht wird und wie ich dann die Resonanz meiner Familie oder meiner Freunde erhalte.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und
was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Die Herstellung von Gerichten und Lebensmitteln wird oft nur unter dem finanziellen
Aspekt gesehen, dabei gehen andere Aspekte verloren wie Qualität, Vielfalt oder
Umweltschutz. Nicht viel darüber reden sondern etwas tun hilft dagegen: bei Direktvermarktern einkaufen, seltene Sorten probieren, bei Geburtstagen, Bürofeiern oder Familienfesten leckeres „echtes“ Essen mitbringen. Der Geschmack überzeugt mehr als Gespräche über ausgelaugte Böden, Plastik im Meer, Rückgang der Sortenvielfalt, Massenviehhaltung...

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Ich schreibe das, was ich Menschen auf einer Party von mir erzählen würde, in einem Gespräch auf einer Zugreise oder was ich auf einer offenen Bühne vorlesen würde.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es
Zeiten, in denen du offline bist und es auch beibst?
> Wenn ich in Gesellschaft bin, dann bin ich in der Regel offline. Ich benutze mein
Smartphone höchstens um die Espresso Tasse vor mir zu knipsen. Ansonsten bin ich
sehr oft online. Instagram ist mein Favorit...

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Wiederkehrende Leser, die meinen Stil mögen, sind mir wichtig. Die absolute Anzahl der Leser ist nicht das Maß der Dinge

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Die Motivation kommt aus mir, so blogge ich für mich und freue mich, wenn die Beiträge „draussen“ auf Resonanz stoßen

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Bis jetzt kenne ich keinen persönlich, da bin ich wohl zu kurz dabei. Hinter einigen
Blogs verbirgt sich eine persönliche Leidensgeschichte, welche sich zu einem tollen
Blog gewandelt hat und der die positive Wandlung dokumentiert. Das beeindruckt mich. Bemerkenswert finde ich Eman von Traditional Saudi Food. Sie hat zwar keinen Blog aber einen Youtube Kanal https://www.youtube.com/channel/UCxHVWywmwTTXvkOTiyKuCnA

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich koche ohne Musik, denn sie würde mich ablenken.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Marcello, der den Großteil seines Lebens in den Küchen von ***** Sterne Hotels in Asien verbrachte und leider mit über 80 Jahren verstarb bevor wir zusammen kochen konnten.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Das Kiehnle Kochbuch. Meine Ausgabe ist älter wie ich.... mit diesem Kochbuch bin ich in meine erste WG eingezogen

• Wie groß ist deine Küche?
> Sie hat 11 m², ein Fenster und ein bißchen Arbeitsfläche

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Gutes Verhältnis von Text zu Bildern, flüssige Schreibe, Zutaten, die ich mag. Eine
ansprechende Fotografie und Rezepte „outside the box“ (Salat als Gemüse zubereitet, Obst als Tee … ) oder „Liebe auf den ersten Klick“.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was
würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Nichts, denn das Eine führte zum Anderen. Irgendwie trifft der Spruch „Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende“ zu. Leider weiß ich nicht, von wem dieser Spruch stammt.
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. http://www.foodfromportugal.com/
2. http://derklangvonzuckerwatte.com/de/about/
3. http://whatshouldieatforbreakfasttoday.com/

> Kochbuch:
1. Die Kunst des Einladens, Donna Hay
2. Großes vegetarisches Kochbuch, Elisabeth Fischer
3. Alinea, Grant Achatz

> Musikalbum:
1. Buddah Bar
2. DJ Kicks, Kruder & Dorfmeister
3. Stars, Simply Red

> Kochutensilie:
1. Mörser
2. Messer
3. Pürierstab
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• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
>Süß

• Hauptgang oder Dessert?
> Dessert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Nigth Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsspatz

• Kaffee oder Tee?
>Kaffee (Espresso)
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• Lieblings...:
> ...messer: Kochmesser
> ...gewürz: Vanille
> ...koch: Jörg Sackmann
> ...kochzeit/tag: morgens
> ...rezept: Eingemachtes Kalbfleisch nach Art meiner Familie
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Vielen Dank, liebe Jutta, dass du dir die Zeit genommen hast, uns unsere Fragen zu beantworten! 
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Hast du auch einen Blog? Möchtest Du, dass wir dich und deinen Blog vorstellen? Dann schick uns eine E-Mail an: redaktion@germanfoodblogs.de ___________________________________

Fotos © Jutta http://jutt-ah.de/