Sabrina aus Münster / "Sugar meets Chili"


Heute: Sabrina aus Münster
Blog: https://sugarmeetschiliblog.com/

• Name deines Foodblogs
> sugar meets chili

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Hallo, ich heiße Sabrina, bin 36 Jahre jung und komme aus Münster. Als Assistentin der Geschäftsführung in einem mittelständischen Unternehmens bin ich das Mädchen für alles und entspanne anschließend mit meinem liebsten Hobby - meinem Blog

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Ich blogge nur das, was ich selbst auch mag und was mich interessiert.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich liebe gutes Essen und ich liebe es mich mit Leidenschaft in der Küche auszutoben und dabei zu experimentieren. Ich bin immer wieder überwältigt, wie man mit einfachen aber guten Zutaten, ein perfektes Gericht zaubern kann.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Das habe ich von meiner Oma, schon als Kind habe ich mit ihr zu Weihnachten stundenlang Plätzchen gebacken und ihr Rührkuchen war immer so luftig und locker. Und ich habe schon früher immer die Streusel vom Apfelkuchen genascht, zum Geburtstag gab´s nur selbstgebackenes. Wie bei Oma halt!

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Mit einer großen Tasse Tee vom Sofa aus

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Rosenkohl! Ein Kindheitstrauma, welches ich nie überwinden werde.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Nüsse, ich lieb Nüsse - ob salzig oder süß - ob in der Pasta oder im Kuchenteig. Ich habe immer einen riesen Vorrat an Nüsse im Schrank.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Ich lieb Italien und anders als wie viele denken - hat Italien mehr zu bieten - als Pizza und Pasta, wobei ich selbstgemachte Pasta über alles liebe genauso wie frischen Fisch, Meerestiere und Pistazieneis.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Mmmhhh, ja leider... Ich kann sehr schlecht zu zweit kochen, ich bringe meinen Mann immer wieder auf die Palme, weil ich als Perfektionistin alles selbst machen will.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf meinen Mann, der muss immer alles probieren und ist mein größter Kritiker

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Eigentlich überall aber am liebsten bei einem Spaziergang über den Markt… da sprudeln die Ideen. Aber auch im Internet und in Zeitschriften.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Das absolute Chaos! Danach würde ich gern flüchten und erst wieder kommen, wenn jemand das Chaos für mich beseitigt hat. Aber leider muss ich das immer selbst machen...

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Ehrlich gesagt, erst durch´s Bloggen wurden die Schränke so richtig voll und zum Leidwesen meines Mannes auch immer noch voller.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Oh, da geht so einiges schief! Besonders weil ich so ein Tollpatsch bin. Ich kann mich noch an meinen grünen Smoothie erinnern, der nicht in meinem Glas gelandet ist, sondern die halbe Küche verziert hat. Das war eine Freude!

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Für mich ist das Experimentieren und kreieren neuer Rezept mit anschließendem Fotoshoothing fast wichtiger, darin gehe ich auf und kann total abschalten. Am Ende wird natürlich probiert und Freunde und Familie mit dem Backwerken verwöhnt.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Ich empfinde eigentlich das Gegenteil. Für mich ist die Qualität der Lebensmittel sehr wichtig und ich gebe gern etwas mehr Geld für guten Käse oder einem guten Olivenöl aus. Ich liebe es, mein Obst und Gemüse auf dem Wochenmarkt zu kaufen und mit meinem “Ananasdealer” (so nenne ich meinen Lieblingsgemüsehändler, der einfach die besten Ananas hat) ein paar nette Worte zu wechseln.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Mir ist es wichtig, dass mein Blog so echt ist, wie ich es selbst bin. Da gehören kleine Einblicke und Anekdoten wie die Prise Salz im Kuchenteig dazu. Mehr braucht es meiner Meinung nach auch nicht.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Kleine Auszeiten - besonders im Urlaub - sind wichtig. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mein Smartphone fast immer bei mir habe, um meine Ideen im virtuellen Notizbuch zu notieren. Beim Essen allerdings - egal wo, ob zu hause oder im Restaurant - ist das Handy tabu.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Jeder Leser gibt einem natürlich ein Stück Bestätigung zurück und daher sind mir treue Leser sehr wichtig. Ohne meine Leser wär mein Blog doch nur ein privates Rezeptarchiv.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Ich blogge aus Leidenschaft und natürlich um meine Ideen zu teilen.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Es gibt sehr viele tolle Blogs und jeder hat seine eigene kreative Art. Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Johannas Blog “Liebesbotschaft”

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Mmmhhh, ich höre wirklich fast alles und zwar Querbeet. Ich liebe z.B. Soundtracks aus Film und Werbung super gern. Wenn ich mich festlegen müssten, sind es die beiden Bands King of Leons und Coldplay.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Puh, schwer zu sagen. So auf Anhieb fällt mir niemand ein.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Keins aus meiner Sammlung, jedes hat seine Daseinsberechtigung

• Wie groß ist deine Küche?
> Die Küche war der Grund warum wir die Wohnung damals ausgewählt haben. Mit 16 qm ist mein Traum einer gemütlich und stylischen Küche wahr geworden.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Die Person die dahinter steckt und sich treu bleibt.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Nichts, denn dann wäre ich heute nicht der Mensch der ich geworden bin. Alle Höhe und Tiefen gehören zum Leben dazu und bringen einen weiter - auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint.
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. liebesbotschaft.de
2. tinastausendschoen.de
3. eat-this.org

> Kochbuch:
1. I love Cheesecake (von Christin Gewerke)
2. Schnell, Einfach, Ehrlich (von Christian Henze)
3. Natürlich kochen! (von Annabel Langbein)

> Kochutensilie:
1. Ein scharfes Messer
2. Mein Mixer
3. Ein Waffeleisen
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• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Süß

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> übertriebener Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee und Tee (ich liebe beides)
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• Lieblings...:
> ...messer: Mein Käsemesser ;-)
> ...gewürz: Zimt
> ...koch: -
> ...kochzeit/tag: Sonntagmorgens im Pyjama
> ...rezept: Pasta mit Trüffel

Fotos © Sabrina https://sugarmeetschiliblog.com/