Imke aus Köln / "Basisch Fit"


Heute: Imke aus Köln
Blog: Basisch Fit
http://basischfit.com/

• Name deines Foodblogs
> Basisch Fit

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Mein Name ist Imke, ich bin 40, wohne in Köln und bin Ernährungsberaterin und Autorin. In meiner Freizeit gehe ich gerne laufen und mit Freunden essen.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Bei mir geht es neben der basenreichen Ernährung auch um das Thema basische Anwendungen und wie ich auch zu Hause durch kleine Maßnahmen meinen Körper bei der Entgiftung unterstützen kann. Uns ist meistens nicht bewusst, dass nicht nur unsere Ernährung, sondern auch unsere Lebensweise sehr viele Säuren in unserem Körper produziert und zusätzlich noch Gifte in Form von Zusatzstoffen oder aus der Umwelt, Reinigungsmitteln, Kleidung und Kosmetik hinzukommen. Unsere Entgiftungsorgane haben nur eine begrenzte Ausscheidungskapazität und daher macht es Sinn, unseren Körper regelmäßig bei der Entgiftung zu unterstützen.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Als ich vor zehn Jahren angefangen habe, mich basisch zu ernähren, hat sich nicht nur mein Körper verändert (ich habe 12 Kilo abgenommen und meine Hautunreinheiten sind verschwunden), sondern ich bin auch stressresistenter und ausgeglichener geworden. Wir unterschätzen oft, dass unsere Ernährung auch großen Einfluss auf unsere Stimmung hat. Ich wollte dieses Thema mit Freundinnen teilen und daraus ist mittlerweile ein Blog entstanden. Es war quasi ein Selbstläufer.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Ich interessiere mich sehr für das Thema Ernährung und esse liebend gerne gesund. Allerdings muss es schnell und einfach sein. Eine Leidenschaft fürs Kochen habe ich daher leider nicht ;-) ich koche leidenschaftslos schnell, einfach und lecker ;-) Auch die Rezepte, die ich empfehle, sind relativ einfach gehalten weil ich selbst keine große Erfahrung mit außergewöhnlichen Kreationen habe und daher nur einfache Rezepte teile ;-)

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Meistens von zu Hause, dort habe ich genügend Ruhe. Unterwegs schreibe ich mir allerdings oft Stichworte auf und tippe manchmal kurze Texte in mein Handy oder Ipad, die mir einfallen und die ich dann zu Hause in eine strukturierte Form bringe.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Nein. Nur weil ich mich basenreich ernähre, habe ich trotzdem keine großartige Abneigung gegen irgendein Nahrungsmittel.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Kokosmus.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Da kann ich mich gar nicht festlegen. Jedes Land in dem ich war, hat irgendwelche Spezialitäten oder Lebensmittel, die mir schmecken.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Bestimmt. Ist mir aber nicht bewusst.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Fällt mir nichts ein. Außer vielleicht mein Messer. Damit wird morgens der Obstsalat geschnibbelt, mittags und abends Gemüse oder auch die Kartoffeln geschält.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Anregungen hole ich mir natürlich aus dem Netz, von Freunden oder Reisen und daraus entwickeln sich dann Ideen bzw. kommen weitere Impulse, die ich umsetze. Oft sind es aber auch Leser, die mir Rückmeldungen geben und mich zum Weitermachen motivieren.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Wie gesagt, ich bin ja eine leidenschaftslose Köchin. Ich koche zwar viel freestyle, also ich würfel immer mal wieder unterschiedliche Gemüsesorten mit neuen Soßen oder Kräutern zusammen, aber mit wenig Aufwand. Daher ist das Chaos in meiner Küche auch meistens überschaubar.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mein Matchabesen. Ich trinke anstatt Kaffee gerne Matcha Tee mit Kokos-Reismilch und der Matchbesen eignet sich auch super um andere Pulver aufzuschlagen. Ich trinke auch viel Gerstengras und mit dem Besen gibt es keine Klumpen.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Meine Gerichte sehen nie perfekt aus und ich frage mich immer, wie andere das so gut hinbekommen …

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Der Weg ist immer das Ziel, da ich kaum strikt nach Rezepten koche, sondern meistens nach Gefühl. Da werden die Zutaten immer beim Kochen Stück für Stück nach Geschmack ergänzt und variiert.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> In der heutigen Zeit überwiegt leider das Angebot an künstlichen Nahrungsmitteln und ungesunde Nahrungsmittel sind an jedem Kiosk schnell zu kaufen. Wir haben wenig Zeit, wenig Lust uns Gedanken zu machen, essen unterwegs oder nebenbei. Ich glaube aber, wenn man sich wieder an das Zubereiten von Speisen gewöhnt hat, merkt man schnell die Vorteile wodurch gesundes Essen wieder mehr wertgeschätzt wird.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Ich poste zwar nur das, was auch wirklich mir entspricht, aber da es um Ernährung geht und kein Lifestyle Blog ist, gibt es auch keine zu privaten Details. Ich finde es wichtig, dass die Leser mich kennenlernen, das ergibt sich aber schon alleine aus dem Austausch.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ich muss mich da sehr disziplinieren. Leider ist der Griff zum Handy schon fast ein Automatismus. Daher bleibt das Handy jetzt abends zu Hause und einmal in der Woche gibt es einen Tag ohne Handy und Laptop.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Ich habe meinen Blog auch lange Zeit für nur 15 – 20 Personen geführt und es hat mir Spaß gemacht. Mit der Anzahl der Leser steigen aber auch die Rückmeldungen und neuen Ideen bzw. Möglichkeiten. Daher finde ich es schon schön, mittlerweile einen etwas größeren Blog zu haben.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Am Anfang habe ich ja wirklich nur für mich und meine Freundinnen gebloggt und mich oft gefragt, was machst du hier eigentlich?! Mittlerweile bekomme ich aber viele emails mit Fragen und Anregungen für Themen, die Leser gerne lesen möchten. Daher blogge ich mittlerweile tatsächlich auch für die Welt. Wenn ich allerdings keine Lust mehr dazu habe und es zu viel wird, mache ich auch mal eine Pause und klinke mich aus.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Da gibt es einige. Ich mag sehr gerne den Blog von Blattgrün und da ich ja so eine Kochniete bin, schaue ich oft bei Claudelle Deckert vorbei. Während ich mehr die Theoretikerin bin, die stundenlang über basenreiche Ernährung reden kann, über Vorteile, welche superfoods wofür sind etc, ist Claudelle meine Motivation für die Praxis ;-)

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Bei mir gibt es alles Querbeet.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Claudelle ist zwar keine Köchin im herkömmlichen Sinne, aber ich mag Claudelles Rezepte und daher …

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Ihr meint, ich habe ein Kochbuch? Ich habe ein Kochbuch von meiner Oma geerbt. Dies würde ich nie aus der Hand geben, weil dort alle Rezepte enthalten sind, die ich früher als Kind gegessen habe. Knöpfle und Strudeln zum Beispiel, was wahrscheinlich niemandem etwas sagt. Ansonsten nutze ich das Netz für Rezepte.

• Wie groß ist deine Küche?
> Meine Küche ist ganz klein.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Persönliche Erfahrungen.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Nichts. Alles hat dazu geführt, dass es jetzt so ist, wie es ist. Dafür bin ich dankbar.

• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Claudelles happy healthy lifestyle
2. Markus Rothkranz
3. Kimberly Snyder

> Kochbuch:
1. Das Kochbuch meiner Oma.
2. Meine eigene Zusammenstellung von einfachen Rezepten. Das reicht mir, ansonsten bin ich glaube ich nur überfordert oder
3. Claudelles Kochbuch, ich glaube es kommt bald eins raus.

> Musikalbum:
kein bestimmtes

> Kochutensilie:
1. Matcha Besen
2. Mixer
3. Gemüsemesser

• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Weder noch.

• Süß oder Herzhaft?
> Süß.

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Überhaupt kein Frühaufsteher.

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Geordnetes Chaos

• Kaffee oder Tee?
> Matcha

• Lieblings...:
> ...messer: Habe seit 20 Jahren ein großes Messer für Obst und Gemüse. Morgens, mittags, abends - unermüdlich im Einsatz.
> ...gewürz: Curry
> ...koch: None
> ...kochzeit: Abends
> ...rezept: Ich mag einfache Obstsalate und Kartoffeln mit Gemüse. Da gibt es kein spezielles Rezept ;-)

Fotos © Imke http://basischfit.com/