Christina aus einem kleinen Dorf in der Mitte von Hessen / "Krimiundkeks"


Heute: Christina aus einem kleinen Dorf in der Mitte von Hessen
Blog: http://krimiundkeks.de

• Name deines Foodblogs
> krimiundkeks

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Christina, 35 Jahre alt und lebe in der Mitte von Hessen in einem kleinen Dorf. Beruflich bin ich als gelernte Redakteurin im Bereich Öffentlichkeitsarbeit unterwegs und arbeite bei einer Stadtverwaltung. Neben Backen, Krimis lesen und Bloggen fahre ich gerne Rad, singe im Chor und liebe es, mit meinem Mann in unserem Boot über den Rhein zu flitzen.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Auf krimiundkeks gibt es nicht nur leckere Back- und Pralinenrezepte, sondern auch spannende Krimitipps.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich liebe es, in Foodblogs zu stöbern und habe immer alle bewundert, die einen Blog betreiben. Anfangs dachte ich immer, dass es wahnsinnig kompliziert sein muss, eine Website zu pflegen, aber nach etwas Recherche habe ich mich dann doch getraut. Und endlich haben die Rezepte, die immer auf Zettel gekritzelt wurden, ihren eigenen Platz und können nicht mehr verlorengehen.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Backen geweckt?
> Meine Mutter: Schon als kleines Kind habe ich mir immer einen Stuhl zur Arbeitsplatte geschoben und bin draufgeklettert, damit ich in die Teigschüssel schauen und beim Backen helfen konnte.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Das ist ganz unterschiedlich: Die meisten Beiträge schreibe ich zu Hause, entweder am Tisch oder tatsächlich auf dem Sofa. Aber auch unterwegs stelle ich den einen oder anderen Artikel online oder beantworte Kommentare mit dem Smartphone.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Bei Hering, Rote Bete und Innereien aller Art streike ich.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Schokolade geht natürlich immer und auf Zimt kann ich nur ganz schwer verzichten.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Italien! Nirgendwo anders gibt es so leckere Pasta und vor allem Dolci, Eis und Kaffee schmecken großartig.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Eigentlich nicht – vielleicht ist sie mir aber auch noch nicht aufgefallen! ;-)

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf meine KitchenAid und Topflappen.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Mich inspiriert so Einiges: Backbücher, Gerichte in Restaurants, einzelne Zutaten und Gewürze...

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Meistens überraschend ordentlich, es kann aber auch mal nach Schlachtfeld aussehen, vor allem beim Plätzchenbacken oder beim Verzieren mit Spritzbeutel und Co.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Ein uralter Messbecher, mittlerweile arg verbeult und die Maß-Angaben sind auch verblasst. Das ist der alte Messbecher von meiner Mutter, den sie mir zum Auszug in meine erste eigene Wohnung geschenkt hat und ich benutze ihn regelmäßig.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Klar geht auch mal was schief! Ich halte es damit wie beim Film: Da sind die Outtakes auch am Lustigsten...

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Beides ist lecker und wichtig. Ich liebe es, Teig zu naschen, freue mich aber auch jedes Mal, einen fertigen Kuchen endlich anschneiden zu dürfen.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Vielleicht weil sich immer mehr Menschen einreden, Kochen und Backen sei zu zeitaufwendig und stressig und deshalb auf Fertigkram zurückgreifen. Es ist wichtig, zu erklären, dass Kochen und Backen mit guten Zutaten nicht teuer und kompliziert sein muss. Foodblogger helfen da enorm.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Zwischen den Zeilen schimmert immer mal das ein oder andere private Detail durch, aber im Vordergrund stehen Rezepte und Krimirezensionen.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Mein Smartphone habe ich meistens bei mir, aber abends ist Schluss mit Draufschauen.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich nicht über jeden neuen Leser freue! Letztendlich ist es mir aber egal, ob 10 oder 10.000 Leser meinen Blog verfolgen – die Hauptsache ist, dass sie es lesen, weil es ihnen Spaß macht.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Mein Blog ist für mich Ausgleich und Hobby, daher blogge ich in erster Linie zu meinem Vergnügen. Wenn sich „die Welt“ dafür interessiert, ist der Spaßfaktor aber noch höher.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich schätze alle, die für ihre Blogs leben und es so schaffen, ihre Leser mit ihrer Leidenschaft anzustecken und zu begeistern.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Grönemeyer macht Laune, aber beim Backen läuft immer das Radio.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Christian Hümbs würde ich gerne mal backen, weil ich seine wilde Zutatenmischung sehr spannend finde.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Meinen Fundus an Zeitschriften, Rezepten und Notizen.

• Wie groß ist deine Küche?
> Nicht sehr groß, aber alles ist am richtigen Platz.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Wenn es jemand schafft, mit seinen Beiträgen nicht nur Rezepte zu veröffentlichen, sondern Geschichten daraus zu stricken, mag ich das sehr gerne.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Vermutlich würde ich mich in Leben Nr. 2 für eine Konditorenlehre entscheiden und anschließend ein eigenes Café eröffnen. 
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs: 
1. Dank Smartphone nehme ich alle mit, die ich gerne lese! Aus der Masse der tollen Foodblogs drei auszuwählen, fände ich unfair gegenüber allen anderen. 
2.
3.

> Kochbuch: 
1. ein paar „Lecker Bakery“-Ausgaben
2. „Mahlzeit“ - Das Kommissar Kluftinger Kochbuch
3. „Die 100 besten Käsekuchen“

> Musikalbum:
1. Grönemeyer „Was muss, muss“
2. Revolverheld „Unplugged“
3. Bryan Adams „Bare Bones“

> Kochutensilie:
1. DER Messbecher
2. Teigschaber
3. Rührschüssel
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• Salz oder Pfeffer?
> Pfeffer

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Süß

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> „Early Bird“

Hauptgericht oder Dessert?
> Dessert
• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee
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• Lieblings...:
> ...messer: Großes, scharfes Messer
> ...gewürz: Zimt
> ...koch: Christian Hümbs (Patissier)
> ...kochzeit/tag: am Wochenende
> ...rezept: Crumble (für 2-3 Personen): 90g Mehl, 45g Zucker, 45g Butter und natürlich Zimt zu Streuseln verkneten. Obst (Äpfel, Pfirsiche, Mango, Beeren...) klein schneiden, in eine flache Form geben und die Streusel darüberstreuseln. Ab in den Ofen für ca. 30 Minuten bei 175 Grad, fertig ist der Blitz-Kuchen für Überraschungsgäste. 
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Vielen Dank, liebe Christina, dass du dir die Zeit genommen hast, uns unsere Fragen zu beantworten!
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Hast du auch einen Blog? Möchtest Du, dass wir dich und deinen Blog vorstellen? Dann schick uns eine E-Mail an: redaktion@germanfoodblogs.de
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Fotos © Christina http://krimiundkeks.de