Katrin aus Berlin / "Die Sonntagsköchin"


Heute: Katrin aus Berlin
Blog: Die Sonntagsköchin
http://diesonntagsköchin.com/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Mein Name ist Katrin. Ich lebe und arbeite in Berlin. Neben meiner Arbeit ist mein Blog mein großes Hobby. Hier kann ich all meine Leidenschaften wie das Kochen, backen, fotografieren und schreiben miteinander verbinden. Außerdem gehe ich gemeinsam mit meinem Mann unheimlich gerne auf Flohmärkte. Geschirr, Tischdecken, oder altes Besteck, das ich dort erstehe, kann man dann gelegentlich auch auf meinem Blog wiederfinden. Und zu guter Letzt bin ich ein schlimmer Serienjunkie. Hauptsächlich Fantasy-Serien.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Ich glaube nicht, dass ich mich groß von anderen Blogs unterscheide. Das ist auch nicht mein bestreben. Wir teilen schließlich alle die gleiche Leidenschaft. Für mich ist es wichtig dass meine Rezepte alltagstauglich und nicht zu aufwendig sind. Ich achte sehr darauf, dass die Gerichte auch für den kleinen Geldbeutel und die nicht so großen Kochkünstler umsetzbar sind. Essen soll jeden glücklich machen.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Angefangen hat es mit meinen Kollegen. Wir haben ständig Rezepte ausgetauscht und uns über die Erfolge oder Missgeschicke unterhalten, die uns so in der Küche passiert sind. Und da hatte ich die Idee meine Sachen zu fotografieren und auf Facebook zu stellen. Dann kam meine Familie und meinte, dass jetzt nur noch die Rezepte dazu fehlten. Und fast zeitgleich bin ich beim Suchen nach einem Rezept auf einen Food Blog gestoßen der mich extrem gefesselt und letztendlich auf die Idee gebracht hat. Ich muss gestehen, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, was ein Foodblog ist. Aber es war die perfekte Möglichkeit meiner Familie, all meinen Freunden und Kollegen meine Rezepte näherzubringen.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Die Frauen in meiner Familie. Meine Mama hat viel gekocht und meine Omi war die Bäckerin bei uns. Und ich war in der Küche immer an vorderster Front mit dabei und habe mitgerührt. Nur Kartoffel schälen durfte ich nie.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Ich koche in der Küche, fotografiere auf dem Balkon und schreibe am Tisch im Wohnzimmer.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Jagen würde ich so nicht sagen, aber ich vertrage kein Fisch-Eiweiß. Also sind Fisch und Meeresfrüchte gestrichen. Und Auberginen sind jetzt auch nicht so mein Favorit.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Kürbis und Spargel. Ansonsten liebe ich Knoblauch und könnte den überall dazugeben.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Ich liebe asiatisches Essen. Die kochen dort so abgefahrene Sachen aus ganz einfachen Zutaten. Einfach super. Das wäre für mich eine Reise wert.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich brauche dabei meine Ruhe. Beim Kochen oder backen kann ich abschalten und viele Dinge ausblenden. Dann bin ich nur in meiner Küchenwelt.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Ich brauche gute Messer und meine Knoblauchpresse. Ohne die komm ich nicht aus.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Mein Alltag ist meine Inspiration und das kann alles sein. Über was man sich unterhält, eine Speisekarte, Kochbücher oder eben andere Foodblogs. Ich habe auch mal ein richtig gutes Rezept in einem Liebesroman gelesen und nachgekocht.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Aufgeräumt aber dreckig. Küchen-,Tisch und Herdplatten sind schmutzig. Aber das Geschirr ist in der Spülmaschine und die Zutaten wieder im Kühlschrank, sofern nicht vollständig aufgebraucht. Ich bin eine die ständig alles gleich wieder wegräumt, was sie benutzt.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Die Kuchenrezepte meiner Omi. Alles noch handgeschrieben.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Klar geht auch was schief. Aber ich bin ja auch kein Profi. Und das ist auch völlig ok so.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Eindeutig der Weg.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Die Artikel die ich vor jedem Rezept schreibe geben schon einen kleinen Einblick in mein Privatleben. Das sind halt Geschichten über meinen Alltag oder kleine Anekdoten aus meiner Kindheit. Das macht den Blog persönlich. Dennoch sollte das Kochen und backen im Mittelpunkt stehen. Namen oder private Fotos sind tabu. Das Internet vergisst nie.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Mein Smartphone ist schon mein ständiger Begleiter. Aber den Laptop habe ich nicht rund um die Uhr an.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Ich freue mich über jeden einzelnen Leser, weil es auch zeigt, dass meine Rezepte und Fotos ankommen. Aber hauptsächlich mache ich das weil ich Spaß daran habe meine verschiedenen Hobbys miteinander verbinden zu können.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides würde ich heute sagen.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich bin bei jedem dabei der das kochen und backen liebt und dessen Rezepte sich auch so lesen.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich brauche zum Kochen meine Ruhe.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Ganz klar Jamie Oliver. Ich bin einfach ein Fan seiner Gerichte. Das ist einer der das kochen nicht nur liebt, sondern lebt.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Da habe ich eigentlich kein spezielles.

• Wie groß ist deine Küche?
> Nicht groß genug.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Wenn der Artikel einen persönlichen Touch hat und nicht zu lang ist. Einfach ein Rezept zu posten finde ich langweilig. Da kann ich mir auch ein Kochbuch nehmen. Entscheidend sind auch immer die Fotos.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich würde nichts ändern wollen. Man sollte immer zu dem stehen was man macht.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Amor&Kartoffelsack
2. Madame Rote Rübe
3. Ina isst

> Kochutensilie:
1. Topf
2. Pfanne
3. Messer


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wasser

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Auf jeden Fall Early Bird.

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee


• Lieblings...:
> ...messer: Brotmesser
> ...gewürz: Salz
> ...koch: Jamie Oliver
> ...kochzeit/tag: Abends und am Wochenende ganztags
> ...rezept: Spaghetti Ratatouille


Fotos © Katrin https://diesonntagskoechin.blogspot.de/