Nina aus Berlin / " Törtchen – Made in Berlin"


Heute: Nina aus Berlin
Blog: Törtchen – Made in Berlin
https://toertchenmadeinberlin.wordpress.com/
https://www.facebook.com/toertchenmadeinberlin/
https://www.instagram.com/toertchenmadeinberlin/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Nina, 25 Jahre alt, wohne in Berlin und schreibe gerade an meiner Masterarbeit im Fach Skandinavistik. Überraschenderweise ist eines meiner Hobbys das Backen und das darüber schreiben, aber ich tanze auch seit meiner Kindheit Orientalischen Tanz, gehe gerne mit Freunden Kaffee trinken, zum Sport und probiere gerne neue Sachen aus.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Bei mir gibt es zwar hauptsächlich Backrezepte, aber ich mache auch gerne Ausnahmen für zum Beispiel leckere Getränke. Oft gibt es bei mir skandinavische Rezepte, da ich sowohl ein Jahr in Finnland als auch in Schweden gelebt habe und einfach ein Faible für Skandinavien habe. Außerdem stelle ich meine Lieblingsläden in Berlin und auch in anderen Städten und Ländern vor. Dazu gehören unter anderem Cafés und Restaurants, aber auch Geschäfte für zum Beispiel Tortenzubehör.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich schreibe gerne über das, was ich backe und mache auch gerne Fotos davon. Der Blog gibt mir die Möglichkeit meine Rezepte mit anderen Backbegeisterten zu teilen und mich auszutauschen. Meine Motivation steigert sich vor allem durch das positive Feedback, das ich bis jetzt bekommen habe.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Mama und Omas. Ein bisschen haben sie mich auch versaut, ich kann keinen Fertig- oder Tiefkühlkuchen essen. Daher freue ich mich auch immer besonders, wenn ich Cafés entdecke, die noch selber backen und empfehle diese dann auch gerne.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Von meinem Lieblingssessel aus. In dem kann ich locker mehrere Stunden verbringen. Aber auch von unterwegs.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Oh ja, Blumenkohl.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Zimt! Passt für mich immer, auch in herzhaften Gerichten, zum Beispiel in einer Bolognese.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Italien! Nichts ist besser als gutes italienisches Essen und auch Backwaren können sie.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich bin perfektionistisch. Wenn irgendetwas nicht so wird, wie ich es mir vorgestellt habe, würde ich am liebsten immer noch mal von vorne anfangen.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Meine Spritztüllen.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Meine größte Inspirationsquelle ist wohl Instagram. Wenn ich dort etwas Tolles sehe, möchte ich es am liebsten gleich ausprobieren.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Welche Küche? Nach dem Backen ist in meiner Küche meistens Land unter. Ich habe nämlich ein unglaubliches Talent dafür, Sachen runterfallen zu lassen oder umzuschmeißen.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Meine Spritztüllen. Ausgetaucht werden sie nicht, aber stetig erweitert.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Es geht so einiges schief. Traurig ist es aber vor allem, wenn es toll aussieht, aber nicht schmeckt. Dann geht es noch mal von vorne los.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Der Weg ist das Ziel. Das Verkosten ist für mich nur wichtig, um festzustellen, ob es schmeckt. Den meisten Spaß habe ich daran mir Rezepte zu überlegen und sie dann zu backen.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Meiner Meinung nach ist ein Grund dafür, dass viele glauben, dass es unglaublich schwierig ist zu kochen oder zu backen und, dass es teurer ist als Fertigprodukte zu kaufen. Dem stimme ich überhaupt nicht zu und versuche mit meinen Rezepten zu zeigen, wie leicht es ist zu backen, wie stolz man hinterher ist und, dass es gar nicht schlimm ist, wenn mal etwas nicht klappt.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Ein paar Infos über mich teile ich gerne, ich finde auch, dass es wichtig ist zu wissen, mit wem man gerade schreibt. Zu privat sollte es aber nicht werden. Das Internet vergisst nie. Ich würde zum Beispiel nie schreiben, dass ich gerade im Urlaub bin.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Wenn ich privat unterwegs bin oder arbeite, bin ich meistens offline und beantworte nur sehr dringende Sachen.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Sie ist mir schon wichtig, weil es mir zeigt, dass meine Beiträge und Rezepte ankommen. Ich freue mich immer über jeden neuen Leser.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Ich blogge für die Welt und für mich.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Oh, da gibt es so unglaublich viele tolle!

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich höre selten Musik beim Backen, bei mir laufen Serien nebenbei, zurzeit ist es Dr. Who.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Linda Lomelino würde ich gerne mal backen. Sie macht so unglaublich schöne und leckere Sachen und kommt aus Schweden. Eines meiner Lieblingsländer.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Das Kochbuch, das meine Oma für mich gemacht hat, mit all ihren Rezepten.

• Wie groß ist deine Küche?
> Auf jeden Fall zu klein. Am liebsten hätte ich eine extra Backküche mit ganz viel Stellfläche und Regalen und einem riesigen Tisch für die Fotos.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Wenn es einen persönlichen Touch gibt und nicht einfach nur das Rezept hingeklatscht wird. Und tolle Fotos!

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Nichts, ich bin zufrieden und glücklich damit, wie es ist.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Call me Cupcake
2. Bake to the roots
3. Muriel`s Baking Passion

> Kochbuch:
1. Linda Lomelino - Backen
2. vår kokbok – ein ganz tolles schwedisches Koch- und Backbuch
3. Moomins Cook Book – An introduction to finnish cuisine – Muumins und Kochen und Backen in einem Buch, gibt es etwas Besseres?

> Musikalbum:
1. Emily and The Woods
2. Björk
3. Die Ärzte

> Kochutensilie:
1. Scharfes Messer
2. Rührgerät
3. Spritztüllen


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ich wäre gerne eine Ordnungsfanatikerin, bin aber wohl eher ein Dreckspatz.

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee


• Lieblings...:
> ...messer: hauptsache scharf
> ...gewürz: Zimt
> ...bäckerin: Linda Lomelino
> ...kochzeit/tag: immer
> ...rezept: zur Zeit sind es alle möglichen Variationen von Flammkuchen


Fotos © Nina https://toertchenmadeinberlin.wordpress.com/