Marie aus München / "Schätze aus meiner Küche"


Heute: Marie aus München
Blog: Schätze aus meiner Küche
http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Mein Name ist Marie, ich bin 24 Jahre alt und lebe mit meinem Mann in München. Ich studiere im sozialpädagogischen Bereich und liebe es zu reisen, fotografieren und natürlich alles rund um Food, Kochen, Backen und Kulinarik.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Es gibt ja zahlreiche Blogs mit unterschiedlichen Themen. So unterscheiden sich die Blogs voneinander und jeder Blog bekommt eine persönliche Note – so auch meiner.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Eines Abends habe ich mit meinem Mann den Film „Julie & Julia“, in dem es ja um das Kochen und Bloggen geht, angesehen. Mein Mann meinte danach, dass der Film gewisse Ähnlichkeiten zu unserem Leben hätte und stellte mir die Frage, ob ich nicht einen Foodblog starten möchte. Der Film war natürlich nur das i-Tüpfelchen zum Blogstart! Zuvor habe ich auch schon immer fleißig meine Rezepte mit Freunden geteilt. Da war der Foodblog eigentlich nur die logische Konsequenz. ;-)

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Ich habe schon als Kind bei meiner Großmutter gerne in der Backstube beim Brotbacken geholfen. Da gibt es zahlreiche Bilder, auf denen ich mit meinen kleinen Händen in Hefeteig & Co knete. Später dann war es eher die Jungs-WG, in die ich 2010 in München (zu meinem Mann) eingezogen bin. Da habe ich viel ausprobiert und mir das gute Kochen und Backen selbst angeeignet.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Nahezu alle Beiträge schreibe ich an meinem Schreibtisch vor dem (Sonnen-) Fenster. Dort habe ich alles, was ich brauche und genügend Platz für eine Tasse Kaffee (oder Tee) und kann Musik hören. Ohne die geht nämlich gar nichts. ;-)

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Grundsätzlich esse und probiere ich generell erst einmal alles, denn ich bin der Meinung, wenn etwas gut zubereitet ist, schmeckt es auch. Aber es gibt natürlich trotzdem Lebensmittel, die ich absolut nicht mag: Grünkohl, Kutteln, Gorgonzola und Rote Bete.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Oh ja! Lachs, Frischkäse, Cocktailtomaten, halbgetrocknete Tomaten, Dinkelmehl, Parmesan und Knoblauch.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Spanien mit den unzähligen Tapasbars, Korsika mit feinem Käse, tollem Obst und Gemüse und Wein, Indien (mein Heimatland) mit aromatischen Currys und dann wäre da noch Schweden mit der feinen skandinavischen Küche.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Hm… es muss absolut ordentlich und sauber – auch während des Kochens und Backens sein – und die Musik muss gut aufgedreht sein.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Musik! Laute Musik!

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Ich stöbere viel in Foodmagazinen, Zeitschriften, Kochbüchern und natürlich auch auf anderen Foodblogs und anderen Foodseiten im Internet. Eine weitere große Inspirationsquelle sind Kochsendungen im Fernsehen und Speisekarten von Restaurants im In- und Ausland.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Eigentlich meistens ganz ordentlich, da ich ja nebenbei schon immer schaue, dass alles sauber bleibt.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Gute und scharfe Messer und ein Schneebesen.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich geht auch mal was schief, aber dann schaue ich, dass ich es wieder richten oder retten kann. Schließlich steckt viel Mühe, Zeit und oft auch Kosten drin.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Nebenbei muss schon immer mal wieder probiert werden, gerade bei einer neuen Rezeptentwicklung. Aber die „große“ finale Verkostung am Ende ist natürlich immer noch am Schönsten!

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Wenn ich mich so umsehe, dann entdecke ich immer mehr, dass gute Gerichte und Lebensmittel geachtet und wertgeschätzt werden. Das sieht man zum Beispiel an unserem örtlichen Supermarkt, der innerhalb der letzten fünf Jahre sein Sortiment sehr gut aufgestellt hat, wie ich finde. Auch alte Gemüse- und Obstsorten sowie Getreidesorten, die in Vergessenheit geraten sind, werden wieder vermehrt angeboten und in Gerichten verarbeitet. Wir sollten uns also einfach mit dem, was wir essen auseinander setzen und auch mal was probieren, was wir noch nicht kennen.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Mir ist wichtig, dass mein Blog auch mit persönlichen Gedanken und Erzählungen gefüllt wird. Zusammen mit den Rezepten und anderen Tipps und Einblicken entsteht dann so eine Art persönliches Küchentagebuch.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ehrlich gesagt, bin ich schon immer online. Dazu checke ich einfach viel zu gerne meine Mails und schaue, was so los ist. Erst wenn ich beispielsweise im Urlaub bin und mal nicht dauernd das Smartphone oder den Laptop bei mir habe, merke ich, wie gut mir das eigentlich tut.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Natürlich ist die Anzahl meiner Leser nicht ganz unwichtig, da ich ja auch ein bisschen darauf angewiesen bin. Bekomme ich nämlich Feedback, sehe, dass meinen Lesern gefällt, was ich da tue, dann ist das natürlich ein Ansporn für mich und bringt mich und meinen Foodblog vorwärts.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Für beides. Für mich, weil ich die Rezepte und Ideen festhalten kann und so wie gesagt eine Art Küchentagebuch schreibe und für die Welt, weil ich meine Gedanken und Ideen gerne teilen möchte und über den Blog auch kann.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Oh da gibt es viele! Es gibt so viele tolle Blogger/innen, die grandiose Dinge auf die Beine stellen.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Mando Diao steht ganz hoch im Rennen!

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Ach, es wäre ja schon mal schön, mit Jamie Oliver zu kochen. Aber auch mit Nelson Müller würde ich gerne mal ein Menü zubereiten, denn wir haben eine ähnliche Geschichte in der Kindheit erlebt. ;-)

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Ein tolles Buch für Kuchen, Pizza, Brownies, Brote und Eis ist das Buch „Noch ein Stück“ von Leila Lindholm. Das liebe ich sehr. Und dann gibt es da noch die zahlreichen Jamie Oliver-Bücher, die ich ebenso sehr vermissen würde, wenn ich sie nicht mehr hätte.

• Wie groß ist deine Küche?
> So groß, dass sie für zwei Personen absoluter Luxus ist. ;-)

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Ich mag es sehr, wenn etwas authentisch, humorvoll und mit Liebe geschrieben ist. Dann merkt man einfach, dass Herzblut und Leidenschaft dahinter steckt.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich bin sehr glücklich mit meinem Leben und meinem Blog. ;-)


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Krautkopf, wegen der bezaubernden Fotos und leckeren Gerichte
2. Carrots for Claire, wegen der tollen gesunden Rezepte
3. Kleiner Kuriositätenladen, wegen den tollen Ideen für die Vorratskammer

> Kochbuch:
1. Noch ein Stück von Leila Lindholm
2. Superfoods von Jamie Oliver
3. Auf die Hand von Stevan Paul

> Musikalbum:
1. Mando Diao – Ode to Ochrasy
2. Amy Mac Donald – A Curious Thing
3. The Killers – Sawdust

> Kochutensilie:
1. KitchenAid
2. Scheebesen
3. gute Messer


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> ich kann mich nicht entscheiden

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang (das Dessert nasche ich dann bei meinem Mann) ;-)

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Early Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Tee oder Kaffee aus der AeroPress


• Lieblings...:
> ...messer: Santoku-Messer
> ...gewürz: Pimenton de la Vera
> ...koch: Jamie Oliver
> ...kochzeit/tag: immer
> ...rezept: da habe ich viele!


Fotos © Marie http://www.schaetzeausmeinerkueche.de/