Matthias aus dem Ruhrgebiet / "Kimchi-Pause"


Heute: Matthias aus dem Ruhrgebiet
Blog: http://kimchi-pause.com/

• Name deines Foodblogs
> Kimchi Pause

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Hallo, ich heiße Matthias und bin 24 Jahre jung. Ich komme ursprünglich aus dem ländlichen Arnsberg im Sauerland und bin wegen meines Studiums in das Ruhrgebiet gezogen. Ich studiere zurzeit noch im Master und werde das Studium zum Wirtschaftsingenieur voraussichtlich zum Herbst 2017 abschließen.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Ich biete mit meinem Foodblog die originale koreanische Küche an. Rezepte sind teilweise schwer auf Deutsch oder Englisch zu finden

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog? Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Der Food Blog ist eher spontan entstanden. In mir wurde die Begeisterung geweckt, koreanisch zu kochen. Meine südkoreanische Freundin hat mich für die koreanische Küche begeistert, und dadurch wurde mein Interesse am Kochen geweckt. Mittlerweile möchte ich jedem meiner Bekannten/ Freunde/ Familie zeigen, wie lecker die koreanische Küche doch ist.
Da wir immer viel koreanisch gekocht haben und ich extrem begeistern von der Vielfalt an unbekannten Gerichten war, habe ich mir immer alle Rezepte notiert und mittlerweile kann ich die ganzen Rezeptzettel als durchaus bequeme Matratze verwenden. Damals wollte ich mir ein Kochbuch aus den koreanischen Rezepten erstellen, aber da meiner Meinung nach gedruckte Kochbücher ausgedient haben habe ich mich im Internet über andere Wege schlau gemacht. Als ich dann auf das Erstellen von Internetseiten gestoßen bin, habe ich mir gedacht; „Hey wieso sollen die Rezepte nur für mich sein, es gibt doch bestimmt einige Menschen die auch gerne mal die koreanische Küche kochen wollen.“ Dann habe ich mich entschlossen eine Seite aufzusetzen und nach und nach Rezepte zu veröffentlichen. Es gibt zurzeit immer noch viele Rezepte, welche ich bisher noch nicht veröffentlicht habe. Vielleicht noch einen Extrapunkt in dem ich die koreanische Küche kurz beschreibe, weil viele nicht wissen was sie genau beinhaltet
☺Die koreanische Küche kurz erklärt: Die koreanische Küche zeichnet sich besonders in ihrer Vielfalt an Gerichten aus. Den folgenden Text habe ich von meiner Webseite kopiert. Leider gibt es, wie ich finde, viel zu wenige deutsche Quellen, die reale koreanische Rezepte anbieten und dabei zählt die koreanische Küche weltweit zu den gesündesten und schmackhaftesten Küchen überhaupt. Das ist nicht nur meine alleinige Einschätzung, sondern auch die, vieler westlicher Staaten. Koreanische Restaurants und koreanische Supermärkte sind auch in Deutschland immer mehr im Kommen. Doch was zeichnet gerade die koreanische Küche aus? Sie verzichtet auf viel Fett und legt hohen Wert auf Gemüse, Fisch, Meeresfrüchte und gesunde Gewürze. Die große Vielfalt an Gerichten und Beilagen ist in keiner anderen Küche weltweit zu verzeichnen. Die Übergewichtsstudie der OECD bestätigt dies: Die ausgewogene koreanische Ernährung ist für eine 1/3 geringere Kalorienaufnahme, verglichen zur westlichen Küche (Deutschland, Großbritannien, USA) verantwortlich. Das wird auch in der Übergewichtsstudie „Fit not Fat“ der OECD bestätigt. In Südkorea sind demnach gerade einmal 3 Prozent der Bevölkerung übergewichtig. Vergleiche das einmal mit europäischen Staaten.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Am liebsten von meinem Schreibtisch, da ich mich hier am besten konzentrieren kann. Notfalls geht das auch aus der Uni (natürlich nicht in Vorlesungen ;D)

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Rosenkohl, Fermentierter Tofu (chinesisch), 1000 Jährige Eier (chinesisch)

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Kimchi, Shiitake Pilze, Geröstetes Seegras (Kim), Schweinebauch

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Ganz klar Südkorea und China.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ständige Probieren und beim endgültigem Servieren schon halb satt zu sein. Ich habe kein Talent, Gerichte ordentlich zu fotografieren. Direktes Abwaschen nach Gebrauch des Geschirrs

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Essstäbchen (Sie ersetzen alles aus einen Löffel und ein Messer) Etwas was ich demnächst häufiger nutzen werde ist ein separater Gaskocher. Mit denen werde ich schnelle und kurze Kochvideos drehen. Ein Probekkochvideo ist bereits auf meinem Blog und auf Youtube zu sehen

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Meine südkoreanische Freundin, in ihrer warmen Wohnung in Deutschland

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Eigentlich ganz ok, ich verzichte zwar mit der Zunge über den Herd zu lecken, aber das Geschirr, mit dem ich gekocht habe ist meistens dann schon wieder sauber

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Essstäbchen aus Metall

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Nein leider nicht, vor allem beim ersten Kochen sind sie oft ein Reinfall. Mir ist öfters mal was angebrannt und ich musste sogar schon 1 Topf wegwerfen, da das Angebrannte wirklich nicht entfernbar war
• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste? Ich folge dem Motto „Food is heaven“ , also ist das Kochen voher ein kleiner Umweg um in den Himmel zu gelangen. Gerne gehe ich auch in Restaurants wo ich direkt Essen bekomme ☺

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> An der schnellen Gesellschaft. Doch man muss beachten, das vor allem in Deutschland und weiteren Länder in Europa viele Menschen, ich möchte niemanden angreifen, weniger wert auf Essen legen als die Asiaten. „Food is heaven“ ist für viele Deutsche wohl nicht das Motto. Entschuldigungen wie „Ich muss arbeiten, und habe keine Zeit viel und gesund zu essen“ hört man leider allzu oft
Vor allem wird das schnelle Essen bevorzugt, gerade bei Heißhunger. Das wäre alles nicht so schlimm wenn es auch in Deutschland gesundes Fastfood gäbe. In Korea gibt es massenhaft gesünderes „FastFood“ als Döner, Currywurst, Burger und Pizza. Zum Beispiel ist „Bibimbap“, eine Schale mit Reis und mit Toppings wie Mariniertes Fleisch,Fisch oder Gemüse, Ei und viele zusätzliche Gemüsearten, ein sehr schnell zubereitetet koreanisches FastFood-Gericht. Wer BibimBap einmal probieren möchte, der kann mal in das neue Düsseldorfer Restaurant „BiBimCup“ nahe der Oststraße

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Anfangs wollte ich den Blog wirklich erst auf privater Ebene lassen. Doch mit der Zeit habe ich Spaß gefunden, wenn Besucher auf meinen Blog aufmerksam werden. Um dieses dann lesenswerter zu gestalten, habe ich schließlich einige persönliche Daten preisgegeben

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Handy ständig am Mann, Laptop ist meistens auch dabei, außer wenn ich einkaufe oder arbeiten gehe

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser? • Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Ich freue ich über jeden Leser. Das Thema meines koreanischen FoodBlogs ist sicherlich sehr selten, daher gibt es auch nicht viele Leute, die ohne Werbung oder das entsprechende Marketing auf meinen Blog aufmerksam werden. Ich möchte natürlich mit vielen Leuten meine Rezepte teilen, dazu dient mir der Blog aber auch als eigenes Kochbuch. So muss ich nicht lange nach Rezepten suchen und dich kann schon Tage vorausplanen, was ich kochen kann

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich höre weniger Musik beim Kochen, eher höre ich mir Podcast an. Ich

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Das würde ich gerne mit der südkoreanischen Food Bloggerin „Maangchi“ machen. Da werde ich sicherlich einiges an Impressionen mitnehmen können.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Das Gedächtnis und die Ideen meiner Freundin

• Wie groß ist deine Küche?
> Minimal bis klein. Es reicht zum Kochen, nur die Gestaltung für meinen Blog ist daher etwas schwieriger, da eine Studentenküche nicht gerade ansprechend aussieht :P

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> DA achte ich eigentlich auf keine besondere Geschichte. Die Rezepte sollten nur lecker sein und der Blog sollte übersichtlich sein.

• Vielleicht noch ein extra Punkt: Hast du bestimmte Ziele?
> JA ich verfolge mit diesem Blog persönliche Ziele. Ich bin nicht traurig, sondern verdutzt, dass viele Deutsche (ich rede aus persönlichen Erfahrungen) nichts Neues, Unbekanntes ausprobieren möchten. Wenn du sagst:“ Das ist ein Gericht mit Schweineohren, Hühnerfüßen oder Rindermagen“ dann stoßt du schnell auf Ablehnung, obwohl solche Gerichte EXTREM lecker sind. Nur viele Menschen ekeln sich davor und geben diesen Gerichten keine Chance. Aber servierst du ihnen ohne ihr Wissen ein solches Gericht, dann sind sie begeistert. Eines Meiner Ziele ist daher, die koreanische Küche kommerziell zu gestalten und für viele, vor allem jüngere Menschen verständlich rüberzubringen und deren Interesse zu wecken. Um das alles zu erleichtern kann ich mir vorstellen zudem einen OnlineShop mit koreanischen und chinesischen Zutaten zu erstellen, damit auch Menschen Zugriff auf solche Produkte haben, die keinen asiatischen Supermarkt in ihrer Umgebung haben. Ich wunder mich immer wieder wie viele Deutsche man im koreanischen Supermarkt antrifft. Die koreanische Küche, so kommt es mir vor wird immer populärer in Deutschland - Endlich, da sie für mich zu den besten und gesündesten Küchen der Welt zählt. Eine weitere vielleicht auch Vision, ist die Eröffnung eines koreanische, mehrerer koreanischen Restaurants, gern auch als Kette in Deutschland. Ein gutes Beispiel, auf das ich mich gerne beziehe, ist ein Amerikaner (ohne asiatischen Wurzeln), der sich in das koreanische Gericht „Bibimbap“ verliebt hat und erfolgreich eine größere FranchiseKette gegründet hat!
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Maangchi

> Kochbuch:
1. keins

> Musikalbum:
1. Flume
2. Tschaikovsky

> Kochutensilie:
1. Essstäbchen
2. Gaskocher
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• Salz oder Pfeffer?
> ne

• Bier oder Wein?
> Bier

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Early-Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Beides

• Kaffee oder Tee?
> Beides
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• Lieblings...:
> ...messer:Die billigen von TK MAxx
> ...gewürz: Gochugaru
> ...koch:Gordon Ramsey
> ...kochzeit/tag: Gibt’s nicht
> ...rezept: Angebatenes Kimchi mit Reis, Schweinebauch , die Sauce Samchang und Kim

Fotos © Matthias http://kimchi-pause.com/