Felicitas und Alexandra aus München / "Epi-Food"


Heute: Felicitas und Alexandra aus München
Blog: http://www.epi-food.com/

• Name deines Foodblogs: 
> Epi-Food (Homepage epi-food.com / social Media: FB: Epi Food, Instagram EPIFOOD)

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Felicitas Riederle und Alexandra Stech. Ich, Felicitas bin 25 und Alex ist 23. Wir kommen beide aus dem schönen München. Alex studiert jedoch momentan in Berlin. Ich arbeite bei einem Münchner Modelabel als Assistenz Management und betreibe mit Alex seit ca.2 Jahren den Food-Blog und vor allem die Ernährungsrichtung Epi-Food. Damit habe wir unser Hobby zum Beruf gemacht und bieten zusätzlich Catering an. Ebenso erscheint unser Kochbuch im Frühjahr 2017 unter dem Michaels Verlag.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Unser Food-Blog hat sich der epigenetischen Ernährung verschrieben. Wir haben ein Credo: Keine Kuhmilch, kein Weizenmehl und kein Zucker. Aus diesem Kontext heraus kreieren wir Gerichte und Menüs für uns, für Kunden und für unsere Leser. Unser Konzept ist somit ganz neu und wir sind stolz auf die Schaffung einer neuen Ernährungsrichtung.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Prof.Dr.Strunz’s Buch „Der Gen-Code“ war ein wichtiges Werk für den Start von Epi-Food. Motiviert haben uns Freunde, Familie und Verlag. Wir wollten einen Mehrwert für unsere Leser schaffen, nicht nur leckeres Essen, sondern auch ein gesundheitlichen Nutzen, der ihnen einfach mehr Lebensqualität schenkt.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Das haben wir beide schon seit klein auf mitbekommen. Die Kultur und diese Leidenschaft fürs Kochen liegt ja sogar wieder im Trend und daher schwimmen wir ganz weit vorne mit auf dieser „kulinarischen Welle“.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Wir bloggen gerne von daheim aus. Jedoch holen wir uns Inspiration aus der ganzen Welt! Ob Tel Aviv oder Berlin, Großstädte mit ihren Food-Trends begeistern uns und zwingen uns zum nachkochen und auszuprobieren.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Ja sehr wohl: Für mich Felicitas: Rosenkohl, Lauch und Wirsing. Diese drei Produkte bekommt man selten gut und leider habe ich sie noch nie gut gegessen. 
Für Alex sind es Milchprodukte jeglicher Art. Was wir beide natürlich gerne ersetzt sehen ist Zucker, Kuhmilch und Weizen.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Alex verwendet wahnsinnig gerne Cashews. Ich bin dagegen der klassischen Olivenöl-Fan, obwohl wir beide generell Gewürze lieben, da sind wir ganz frei und kombinieren wild durcheinander.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Israel ! the land of milk and honey hält was es verspricht! Wunderbar lecker und so gesund!

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Alex steht gerne mit einem Bein in der Küche und stützt das andere ein, schaut aus wie der Sonnengruß beim Yoga. Bei mir ist es der „bun“, meinen Haaren kann man quasi zuschauen wie sie sich nach und nach aus dem Dutt lösen und ich abends wie ein zerzauster Vogel aussehe, haha!

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Alex auf den Spiralschneider, der Lurch. Hätte Attila Hiltmann keinen Remake gemacht so wären wir wohl der nächste gewesen! Ich kann nicht auf scharfe Messer verzichten, das ist das A und O in der Küche.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Auf der ganzen Welt, ob Supermarkt, regionale Märkte, Restaurant oder Kochbücher. Und unter uns gesagt natürlich Pinterest, haha!

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Nachdem wir oft in fremden Küchen kochen versuchen wir immer ein Mindestmaß an Hygiene und Sauberkeit einzuhalten. Wir haben bisher nur einmal die Küche etwas dreckig hinterlassen, aufgrund großer Zeitnot. Unser Trick: Währenddessen immer mal wieder aufräumen, wenn man gerade Leerlauf hat beim Kochen.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Das sind unsere Messer, die nehmen wir überall mit hin und die werden universal eingesetzt. Klassisch langweilig, aber effektiv und unbedingt nötig. Oh und unsere „Bibel“, da sind unsere Rezepte und Ideen drinnen, die trägt Alex mit sich rum.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich geht mal was schief, aber das muss es doch oder? Perfektion beim Kochen liegt ja in der Individualität, Essen vom Fließband braucht kein Mensch!

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste? 
> Das Verkosten ist uns schon sehr wichtig, trotzdem bringt uns der Prozess ständig auf neue Ideen was uns hilft für die nächsten Kreationen eigenen Ideen anzusammeln.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Die Leute werden immer fauler. Ich würde das die Gemütlichkeitsfalle nennen. Das sieht die Industrie gerne und nutzt es schamlos aus den Verbrauchern Convenience Produkte jeglicher Art zu liefern. Wir finden man sollte als Verbraucher genauer hinsehen, tut mir das gut und im besten Fall auch meiner Umwelt? Möchte ich Massentierhaltung unterstützen und mit Chemie vollgepumpte Nahrungsmittel? Bewusst einkaufen, bewusst essen. Wir möchten mit Epi-Food auch wieder die Leidenschaft anregen zu kochen, denn es kann so viel Spaß machen was eigenes zu kreieren, für sich selbst, den Partner und die Familie. Hier gewinnt man eine ganz neue Lebensqualität und nebenbei unterstützt man seinen Körper. Esst also wieder für euch und nicht für die Industrie und Ärzte.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Unser Blog ist nicht wirklich privat, da wir keine privaten Einblicke geben. Lediglich unsere kulinarische Laufbahn kann unser Leser verfolgen, das jedoch rundum: Produkte die wir empfehlen und hinterfragen. Restaurants die ebenso getestet werden und Gerichte die wir allesamt kochen und die Rezepte veröffentlichen. Man sieht auch nur ein Mindestmaß an Bildern von uns, denn wir sind ja nicht die Leckereien auf der Homepage sondern unsere Kreationen ;) Unsere Köpfe haben wir nur dort damit der Leser weiß wer dahinter steht.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ha! Gute Frage. Um ganz ehrlich zu sein, ja wir haben unseren Laptop immer dabei und wenn der mal Anzeichen zeigt von Schwächen geht es uns ganz nah. Wir sind sicher nicht süchtig, aber dann doch abhängig. Bewusst offline sind wir nachts, da wird auch alles ausgeschalten, wir brauchen keine Strahlung neben uns und die Ruhe tut unserem Körper gut.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Die Anzahl ist uns nicht so wichtig wie du Qualität der Leser. Wir beschäftigen uns gerne mit Lesern die sich für uns interessieren, die gerne die Rezepte nachkochen und uns schreiben welche Anregungen sie hätten. Das ist eine Art Gemeinschaft, auf stille Follower können wir so gut wie verzichten, denn stille Likes & Follower könnten wir uns auch kaufen, was wir bewusst nicht wollen.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Wir bloggen für beides. Wir möchten unseren Lesern veranschaulichen wie gesund leckeres Essen sein kann und das man nur diesen einen Körper hat. Wir möchten unser Wissen teilen und auch unsere Leidenschaft. Es gibt viele andere die genauso denken und so möchten wir sie erreichen.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Also das ist ja klar wir schätzen uns gegenseitig natürlich am meisten. Ohne uns - das Duo - würde es Epi-Food nicht geben. Jeder tut und macht was er kann und lernt jedes mal dazu. Wir haben natürlich auch Streitphasen, aber das ist klar, wenn man unter Stress zusammenarbeitet. Im Großen und Ganzen sind wir schon sehr stolz, dass wir uns beide haben und das wir sowas tolles auf die Beine gestellt haben. Wir freuen uns schon auf ganz viel mehr. Oh und zu erwähnen sind natürlich unsere Unterstützer: Unsere Epi-Food Crew die uns immer zur Seite steht, gut gelaunt und top motiviert! Markus, Hille, Schubi, Maria, Mina und unsere Fotografin Angela Peron können sich fest Mitglied nennen, denn sie sind auch beteiligt an unserem Weiterkommen.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Wir können tatsächlich auch ohne Musik kochen, da sind wir so konzentriert dass uns das gar nicht auffällt. Sonst sind wir unfassbar flexibel, aber ok ich geb’s zu ab und zu läuft schon man Justin Bieber.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Jamie Oliver. Seine Philosophie passt zu unserer und er setzt sich ein für gesundes und gleichsam leckeres Essen.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Bald unser eigenes !

• Wie groß ist deine Küche?
> Unsere Küchen variieren! Wir haben in Miniküchen ohne Spülmaschine gekocht wie auch in großen Lebensmittelküchen. Wir finden uns eigentlich immer zurecht.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Wenn ich davon was mitnehme. Ich möchte immer einen Mehrwert haben. Ich möchte nicht wissen das Person X mal wieder mit Marke Y zusammenarbeitet und dass das gesponserte Produkte mal wieder „ach so toll“ ist. Ich möchte ehrlich Geschichten, Rezepte und Beiträge die mir helfen. Zb haben wir unsere Epi-Products Reihe in der wir Produkte vorstellen die wir selber getestet haben und sowohl Nährwerte für den Körper als auch Geschmack für den Gaumen wunderbar harmonieren. Diese Unternehmen schreiben wir dann persönlich an. Durch unser Credo sind wir sehr gefestigt und geben anderen Produkten somit gar keine Chance. Alles ehrlich und brauchbar.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich bin ja der Meinung, dass man nichts an seinem Leben ändern sollte, wenn man es könnte. Im Gegenteil, schlechte Teile werden zu Erfahrung und gute Teile möchten wir eh nicht mehr hergeben, ganz nach dem Schema: Die eine Tür öffnet sich, die andere schließt sich. Trotz alledem finde ich, dass man immer mehr Zeit verwenden könnte etwas besser zu machen, manchmal denke ich mir es wäre schön, wenn der Tag mehr Stunden hätte. Man muss daran denken, dass wir viel unter non-profit machen, d.h. dass wir auch arbeiten gehen müssen, um uns zu finanzieren. 
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• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs: 
1. jamieoliver.com
2. http://www.greenkitchenstories.com/ 
3. http://www.thekitchn.com/

> Kochbuch: 
1. Yottam Ottolenghi & Sami Tamimi - Jerusalem
2. Donna Hay - Frisch und Leicht
3. Jamie Oliver - Genial italienisch

> Musikalbum:
1. DJ-Sets von Carl Cox bis Chris Liebing
2. Justin Bieber
3. Feel Good 70ger Jahre Playlists

> Kochutensilie:
1. scharfe Messer
2. Pürierstab
3. Spiralschneider
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• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Süß

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang (der is größer, haha)

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl !

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> geordnetes Chaos

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee
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• Lieblings...:
> …messer: Hauptsache scharf
> …gewürz: Vanille und alle frischen Kräuterarten
> …koch: Jamie Oliver
> …kochzeit/tag: Freitag
> …rezept: stetig wechselnd, obwohl wir beide Porridge lieben!
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Vielen Dank, liebe Felicitas und liebe Alex, dass ihr euch die Zeit genommen habt, uns unsere Fragen zu beantworten! ________________________________________

Hast du auch einen Blog? Möchtest Du, dass wir dich und deinen Blog vorstellen? Dann schick uns eine E-Mail an: redaktion@germanfoodblogs.de ________________________________________

Fotos © Felicitas und Alex http://www.epi-food.com/