Andrea aus Wien / "surfing the kitchen"


Heute: Andrea aus Wien
Blog: "surfing the kitchen"
https://surfingthekitchen.wordpress.com/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Andrea Eder, 31, Wien, Yogalehrerin die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht hat, außerdem liebe ich Surfen (deswegen auch der Blogname), Lesen, Reisen und natürlich Backen/Kochen

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Im Gegensatz zu vielen anderen Blogs spezialisiere ich mich nicht auf ein bestimmtes Thema zb gesunde Ernährung. Wenn es passt, lasse ich auch was von meinen vielen Reisen und Erfahrungen in Asien einfließen. Diese Zeiten haben mich schon sehr geprägt und zT natürlich auch Einfluss in der Küche.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Irgendwann dachte ich mir, es wäre doch toll wenn ich nicht immer allen die Rezepte schicken müsste bzw. für mich auch ein digitales Archiv von, für mich, gelungenen Gerichten anlegen würde.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Das weiß ich gar nicht mehr so genau. Ich erinnere mich, dass ich von klein auf immer schon gerne in der Küche war – sei es bei meinen Omas oder meinen Eltern

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Vom heimischen Sofa bzw. Schreibtisch

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Meerestiere und Innereien

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Schokolade

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Vietnam, ich liebe die frische, einfache Küche dort

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Auch beim Kochen/Backen muss es geordnet zugehen bei mir, also alles zu seiner Zeit, im Kopf geplant und so wie ich mir das vorstelle

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Den passenden Soundtrack

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Ich habe keine konkrete Inspirationsquelle, viel mehr lasse ich mich von allem Möglichen inspirieren, seien es Speisekarten, ein Gang durch den Supermarkt oder ein Marktbesuch, Instagram-Bilder, Kochshows, Kochmagazine/-bücher oder was Freunde so auftischen.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Ziemlich sauber, ich räume auch schon während des Experimentierens immer wieder weg.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mein Kenwood Chef Classic

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Es geht natürlich auch öfter mal was schief und ich finde meine Gerichte sehen auch nicht perfekt aus (schmecken tun sie aber super ;) ). Aber das ist ja immer Ansichtssache.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Das Verkosten am Ende finde ich zwar auch wichtig, das Ergebnis sollte ja schließlich schmecken, aber der Weg dorthin – seiner Kreativität freien Lauf zu lassen, immer mal wieder was Neues auszuprobieren und nach Lust und Laune die Rezepte anzupassen, ist ja gerade das lustige und schöne am Kochen/Backen.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Das sehe ich nicht so. Zumindest in Österreich, in meinem Umfeld und auch der „Foodblogger-Szene“, haben gute Gerichte und Lebensmittel einen sehr hohen Stellenwert. Es wird versucht regionale, saisonale, biologische Produkte von hoher Qualität zb auf den Märkten zu besorgen und daraus etwas Tolles zu zaubern. Der Genuss steht an oberster Stelle.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Wenn ich einen Blog schreibe, kann ich meiner Meinung nach nicht mehr von privat reden, das Ziel ist sich öffentlich mitzuteilen. Ich würde aber nie sehr persönliche Dinge preisgeben bzw. schreibe ich auch nur allgemein von Freunden etc und erwähne diese nicht beim Namen.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Muss leider gestehen, dass das iPhone fast immer parat ist, über Nacht ist es allerdings im DND Modus und va auch wenn ich Yoga mache.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Hmmm, es ist natürlich schon schön wenn man sieht, dass das wo mein sein Herzblut reinsteckt auch bei Anderen gut ankommt.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides, einerseits für mich damit auch mal alles festgehalten wird und ich auch noch in einem halben Jahr weiß wie ich jetzt dieses Curry gemacht habe, aber auch für alle da draußen die vielleicht mal etwas Anregung wollen oder mir virtuell einfach über die Schulter schauen wollen.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Da gibt es eigentlich niemand bestimmten. Jeder gibt sein Bestes und macht auf seine/ihre Weise etwas ganz Besonderes.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> „sonnige, happy“ uptempo Musik zB Spotify Playlist „Happy Songs” oder “Lighten Up, Man!”

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Jamie Oliver, klingt wahrscheinlich abgedroschen, aber ich finde es einfach super was er macht und wie er sich für eine bessere, bewusstere Ernährung einsetzt.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Da gibt es jetzt kein bestimmtes, da ich nicht so viel nach Kochbüchern koche, mir viel eher aus ihnen Inspiration hole und meine eigene Version der Rezepte kreiere.

• Wie groß ist deine Küche?
> Viel zu klein, so 8-10 m²

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Wenn sie von Herzen kommt, man merkt, dass es eine authentische Geschichte ist, nichts Aufgesetztes.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich würde nichts ändern. Auch wenn Dinge mal schief gingen oder nicht so gut liefen, bin ich froh darüber, denn daraus konnte ich lernen und wachsen.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Zucker, Zimt und Liebe
2. Donal Skehan
3. cook in a curry

> Kochbuch:
1. Reisehunger
2. Let’s Bake
3. Jamies Wohlfühlküche

> Musikalbum:
1. Every Kingdom, Ben Howard
2. We Sing, We Dance, We Steal Things; Jason Mraz
3. König der Straßen, Pohlmann

> Kochutensilie:
1. Holzkochlöffel
2. meinen heißgeliebten Universalmixer
3. Topf


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> weder noch, ich trinke keinen Alkohol

• Süß oder Herzhaft?
> süß

• Hauptgang oder Dessert?
> Dessert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> definitiv Early Bird, immer schon gewesen

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Tee


• Lieblings...:
> ...messer: mein großes WMF Messer
> ...gewürz: Kreuzkümmel/Cumin
> ...koch: Jamie Oliver
> ...kochzeit/tag: Mittags, jeder Tag
> ...rezept: Himbeerbrownies


Fotos © Andrea https://surfingthekitchen.wordpress.com/