Aline aus der Nähe von Freiburg im Breisgau / "From Mirabelles and Mint"


Heute: Aline aus der Nähe von Freiburg im Breisgau
Blog: "From Mirabelles and Mint"
http://frommirabellesandmint.blogspot.de/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Aline, 19 Jahre alt, und lebe in der Nähe von Freiburg im Breisgau. Dieses Jahr habe ich mein Abi gemacht. Mein nächstes großes Projekt ist eine Reise, Ende des Jahres werde ich unterwegs sein durch vier Länder auf drei Kontinenten: Thailand, Neuseeland, die USA und Kanada.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Blog ist sehr persönlich und ich lege viel Wert auf das Design und die Fotos. Da ich sehr gerne schreibe, veröffentliche ich nicht nur Rezepte, sondern plane im Moment neue Rubriken wie beispielsweise Guides zu verschiedenen Städten und kleine Interviews. Mein letzter Eintrag war eine Buchrezension.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Der Blog bietet mir die Möglichkeit, meine Interessen zu verbinden: Die Fotografie, das Schreiben, das Kochen und Backen. Ich liebe es einfach, gemeinsam zu kochen, zu essen, und zu fotografieren – deshalb lag es natürlich nah, einen Foodblog zu machen. Ich hatte die Idee dafür schon länger im Kopf und plante sehr viel, bevor ich den Blog endlich umsetzte.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Großeltern haben sicher einen großen Teil dazu beigetragen. Als Kind habe ich oft meine Ferien bei ihnen verbracht. Sie haben einen riesigen Garten mit einer Obstplantage, einem Frühbeet und Platz für Gemüseanbau. So war ich schon früh dabei, wenn aus den Produkten aus eigenem Anbau das Mittagessen zubereitet oder Marmelade und Kompott gekocht wurde.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Von überall.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Fisch und Meeresfrüchte.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Jede Art von Beeren und Obst, Tomaten.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Jedes Land hat seine Spezialitäten, deshalb lege ich mich nicht fest. Ich bin sehr gespannt auf das Essen in Thailand, da dort an jeder Ecke alle Arten von Streetfood verkauft werden – von Nudelsuppe bis hin zu scharfen Currys.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich glaube nicht.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf frische Zutaten, am liebsten vom Freiburger Münstermarkt.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Inspiration gibt es überall, man muss nur die Augen offen halten – die Ideen für neue Projekte finde ich beispielsweise auf Reisen, Flohmärkten, im Café, bei anderen Foodblogs, in Kochbüchern, auf dem Markt, bei einem Spaziergang … Ich habe ständig Ideen für meinen Blog und immer ein Notizbuch dabei, damit ich alles aufschreiben kann.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Erstaunlicherweise ziemlich ordentlich.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mein Blogdebüt liegt zwar noch nicht so lange zurück, aber was auf jeden Fall nicht fehlen darf ist ein Handmixer – und meine Kamera sowie mein geliebtes Makroobjektiv mit Festbrennweite.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Manchmal geht etwas schief, dann versuche ich es noch einmal. Wenn es um das Endergebnis und die Fotos für meinen Blog geht, bin ich ziemlich perfektionistisch.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Das Kochen selbst macht mir schon sehr viel Spaß, besonders zusammen mit anderen Menschen. Aber es ist natürlich wichtig, dass es nachher auch gut schmeckt!

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Ich habe das Gefühl, dass das Gegenteil stattfindet, und dass sich vor allem jüngere Menschen wieder mehr dafür interessieren, woher die Produkte kommen, die auf den Tellern landen. Ich denke es ist sehr wichtig, sich regional und saisonal zu ernähren. Und wir sollten uns wieder mehr für den Geschmack eines Produktes interessieren, anstatt nur darauf zu achten, ob die Lebensmittel, die wir kaufen, gut aussehen. Tomaten vom Markt, die vielleicht keine makellose Haut haben, schmecken so viel besser als billig produzierte Massenware.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Da ich gerne schreibe, verfasse ich oft kurze Einleitungen zu den Rezepten. Deshalb ist mein Blog geprägt von kleinen persönlichen Erlebnissen, Erinnerungen und Stimmungen. Letztendlich geht es aber hauptsächlich um die Gerichte, die ich vorstelle, und um die Fotos dazu.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Das Vorbereiten und Umsetzen der Blogposts ist sehr aufwendig, weshalb ich viel Zeit vorm Laptop verbringe. Allerdings ist es mir sehr wichtig, nicht immer und überall erreichbar zu sein – das heißt, es gibt auch viele offline-Zeiten.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Ich freue mich über jeden, der meinen Blog liest.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Es gibt so viele Blogs, die ich gerne lese: Krautkopf, Our Food Stories, Green Kitchen Stories. Und Kathrin von Photisserie, da sie ihre Fotos jedes Mal unglaublich kreativ umsetzt. Ihr Blog war der erste Foodblog, den ich gelesen habe. Ich hoffe, dass ich einige meiner Lieblingsblogger in den nächsten Jahren persönlich kennen lernen darf.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Jazz.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Jamie Oliver.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Krautkopf von den beiden Berliner Bloggern Susann und Yannic.

• Wie groß ist deine Küche?
> Noch habe ich keine eigene, aber die Küche Zuhause ist groß genug.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Die Fotos, ein eigener Stil und Authentizität.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Gar nichts.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Krautkopf
2. Our Food Stories
3. What should I eat for breakfast today

> Kochbuch:
1. Krautkopf
2. The Kinfolk Table
3. Jamie Oliver – Unterwegs

> Musikalbum:
1. Parov Stelar
2. Paolo Conte
3. Katie Melua

> Kochutensilie:
1. scharfes Messer
2. Schneidebrett aus Holz
3. Mörser


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Bier.

• Süß oder Herzhaft?
> beides

• Hauptgang oder Dessert?
> Desert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> kommt drauf an

• Kaffee oder Tee?
> Definitiv Tee


• Lieblings...:
> ...messer: Japanisches Nakiri-Messer
> ...gewürz: Kräuter, Vanille
> ...koch: Freunde
> ...kochzeit/tag: Mittag/Abend
> ...rezept: Pizza und alle Arten von Desserts


Fotos © Aline http://frommirabellesandmint.blogspot.de/