Anna & Esa aus aus der Steiermark und Wien / "Eingebrockt & Ausgelöffelt"


Heute: Anna & Esa aus aus der Steiermark und Wien
Blog: "Eingebrockt & Ausgelöffelt"
http://eingebrocktundausgeloeffelt.com/

• Stellt euch doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Anna & Esa, angenehm. In den wilden 20ern. Steiermark und Wien. Photographin und Beraterin mit Herz. Kochen.

• Was unterscheidet euren Blog von den Anderen?
> Unser Stil, Anna’sPhotos, Esa’s Geschichten und die Menschen die wir euch vorstellen.

• Was hat euch dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Schon in der Volksschule experimentierten wir gemeinsam in der Küche. Über die Jahre wurde das Rezept unserer Freundschaft wahrlich eingekocht und wir hatten genügend Möglichkeiten mit der Zubereitung und den Gewürzen zu spielen. Wir setzen uns ganz bewusst mit neuen Zutaten und den Geschmäckern auseinander, die uns so unterkommen - das gilt für unser Leben sowie die Lebensmittel die wir verwenden gleichermaßen. Daran wollten wir euch teilhaben lassen.

• Wer oder was hat in euch die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Danke Mama.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggt ihr?
> Aus dem Herzen heraus.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man euch jagen kann?
> Flaxn und Fertigpizza.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die ihr am liebsten überall verwenden würdet?
> Grundsätzlich stehen wir auf die Vielfalt. Esa steht auf Zitronenpfeffer, Anna braucht regelmäßig Rosmarin.

• Welches Land ist eurer Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Jedes.

• Habt ihr irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Hypomanie trifft auf Neurose, wenn man so will.

• Auf was könnt ihr beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Scharfe Messer.

• Was ist eure Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Wir besitzen Neugierde, das ist unser Antrieb. Inspiriert werden wir von all dem was uns täglich umgibt.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei euch in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Unsere Küchen sind improvisierte Werkstätten und und nicht mit so heißen Gadgets wie Geschirrspülern ausgestattet, Handarbeit ist wie immer angesagt.

• Welches Hilfsmittel aus eurer Küche begleitet euch seit eurem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Obwohl sogar das Augenmaß genauer wiegt - Omas alte Küchenwaage.

• Hand auf ’s Herz: Sehen eure Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Chaos ist in Ordnung. Das denkende Auge besitzt mehr Perfektionsanspruch als das sehende.

• Folgt ihr dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für euch das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Der Weg ist immer das Ziel.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Wir nehmen zum Glück das Gegenteil war und kämpfen stets dafür, dass das weiter so bleibt.

• Wie privat ist euer Blog? Was gehört für euch ins Internet und was nicht?
> Wir teilen, was uns alle betrifft.

• Habt ihr euer Smartphone oder euren Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen ihr offline seid und es auch bleibt?
> Als schaukelnde Waldmeisterinnen, die wir sind, erübrigt sich diese Frage.

• Wie wichtig ist euch die Anzahl eurer Leser?
> Natürlich freut es uns, wenn wir eine positive Resonanz bekommen - es zählt aber Qualität vor Quantität.

• Bloggt ihr für euch oder für die Welt?
> Wir sind Teil der Welt, also erübrigt sich auch diese Frage.

• Welche eurer „Kollegen“ schätzt ihr am meisten?
> Anna Esa und Esa Anna.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> “Das Notwenigste und das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo”, W.A.Mozart. Hat er damals schon gesagt…

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Lang lebe die Großmama.

• Welches Kochbuch würdet ihr nie aus der Hand geben?
> Unser Hirn.

• Wie groß ist eure Küche?
> Wir werden in vielen Küchen willkommen geheißen und heißen auch jede willkommen. Vom Lagerfeuer über die Bauernküche mit Holzofen bis zur winzigen Stadtküche, die Freude ist ganz unsererseits.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für euch lesenswert?
> Der Stil. Die Photos. Die Geschichten. Die Menschen.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn ihr die Zeit zurückspulen könntet, was würdet ihr an eurem Leben (und vielleicht an euren Blog) ändern?
> Wir haben so viel aus unseren Fehlern gelernt, darum denken wir darüber nach ein paar mehr zu machen.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

>Foodblogs:
1. Bon Appétit Magazin
2. munchies.vice.com/de
3. Adamah Biohof Rezeptsammlung

> Kochbuch:
1. Kopf.
2. Herz.
3. Hand.

> Musikalbum: (abhängig von)
1. der Stimmung.
2. der Situation.
3. den Gästen.

> Kochutensilie:
1. Zartbittergefühl.
2. Herzblut.
3. Die gute alte Prise Salz.


• Salz oder Pfeffer?
> Ja, Gewürze finden wir auch gut.

• Bier oder Wein?
>Indica oder Sativa?

• Süß oder Herzhaft?
> Scherzhaft.

• Hauptgang oder Dessert?
> Die Geschichte muss stimmig sein.

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Paradiesvögel und Krawallenten.

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Das unterliegt der Unschärferelation.

• Kaffee oder Tee?
> Wir kochen alle nur mit Wasser.


• Lieblings...:
> ...messer: scharf und groß.
> ...gewürz: bunt und vielfältig.
> ...koch: Oma.
> ...kochzeit/tag: Mitternacht.
> ...rezept: Achtsamkeit.


Fotos © Anna & Esa http://eingebrocktundausgeloeffelt.com/

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