Sarah aus Gebhardshagen bei Salzgitter / "Seelenfutter"


Heute: Sarah aus Gebhardshagen bei Salzgitter
Blog: "Seelenfutter"
http://seelenfutterx3.blogspot.de/

• Name deines Foodblogs
> Seelenfutter - Die Namensvergebung erfolgte nach langem Hin & her im Endeffekt deshalb, weil sowohl das Kochen als auch das spätere Genießen einfach wie Balsam für meine Seele sind.

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Mein Name ist Sarah, ich bin 25 Jahre alt und komme aus einem schönen kleinen Dorf in Niedersachsen – okay, die Stadt, zu der das Dorf gehört ist gar nicht so klein, das Dorf selbst, „Gebhardshagen“ in Salzgitter, aber schon. Ich fühle mich dort sehr wohl – alles Wichtige ist in der Nähe, man hat trotzdem einen gewissen Bezug zum Ländlichen und das absolut Beste: meine ganze Familie ist in der Nähe, die sind nämlich auch alle in unserem liebevoll betiteltem „Kuhkaff“ hängen geblieben. Aber das ist auch gut so! Beruflich arbeite ich in der Verwaltung eines großen Stahlunternehmens als Verkaufs-Mitarbeiter. So richtig viel Zeit für Hobbys bleibt bei dem Stress meistens nicht. Eigentlich bin ich immer froh, wenn ich nach Hause komme und dann ein bisschen ausspannen kann. Ich gehe ein bis zwei Mal wöchentlich zum Zumba, um ein bisschen Stress abzulassen und mich auszupowern. Ansonsten liebe ich, wer hätte es erwartet, das Kochen und die Fotografie. Wobei meine Fotografie sich eher auf Portrait-, Landschafts- und Tierfotografie beschränkt. Beim Essen fotografieren bin ich irgendwie weniger talentiert. :D Den größten Teil meiner Freizeit nehmen aber Freunde und Familie ein – einfach, weil ich der Meinung bin, dass die das Wichtigste im Leben sind und, egal wie viel Stress man auch hat, nicht zu kurz kommen sollten.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Das ist eine wirklich schwierige Frage, finde ich. So richtige Unterschiede erkenne ich bei den Floodblogs selbst meistens nicht. Immerhin enthalten Sie alle Rezepte, sind mit Liebe gepflegt und -gestaltet. Da kann ich mich eigentlich nicht besser oder schlechter stellen als viele andere. Ein Unterschied könnte vielleicht sein, dass viele andere nicht diese ständige Lust auf mächtige Aufläufe haben? :D

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich fand Foodblogs schon immer klasse und bin selbst Mitleseren auf recht vielen davon. Ich finde es immer klasse, was für Ideen und Anregungen man sich bei anderen holen kann. Der tatsächliche Auslöser zur Eröffnung eines eigenen Foodblogs war aber ein anderer. Ich bin im April umgezogen – meine Mutter hat immer ein handschriftliches Buch geführt, in dem sie alle Rezepte aufgeschrieben hat, die die Familie mit „Jawoll, darfst Du nochmal kochen“ bewertet hat. Das habe ich mir dann irgendwann abgeguckt und auch ein Buch angefangen, ein eigenes. In diesem habe ich eine Weile alte und neue Rezepte gesammelt – bei meinem Umzug im April wurde das Buch zusammen mit einigen anderen Büchern in einem „Arbeitszimmer“-Karton verstaut (fragt mich nicht, wieso es nicht im Küchen-Karton war, ich weiß es beim Besten willen nicht.) Unser Arbeitszimmer wurde einige Monate als Abstellkammer missbraucht, während wir noch am Renovieren und Möbel kaufen waren. Man kann ja leider nicht alles gleichzeitig machen. ☺ Ständig, wenn ich etwas kochen wollte, musste ich meine Schwester nach den Rezepten fragen oder selbst ewig suchen, woher ich dieses Rezept bloß Mal hatte, merken kann man sich die ja nicht alle. Das ging mir so auf die Nerven, dass ich beschloss meine Rezepte online zu speichern – für mich, um nicht mehr auf das Buch angewiesen zu sein (das führe ich nebenbei trotzdem, einfach, weil es schön ist. ☺), für meine Familie – damit sie es leichter haben, Rezepte zu finden und mich nicht jedes Mal fragen müssen, wenn sie etwas brauchen, und, zu guter Letzt natürlich auch für all die anderen Menschen da draußen, um meine Rezepte teilen zu können, anderen Anregungen zu geben, wie auch ich sie mir gerne im Internet hole und, um von anderen für lecker Befundene Rezepte selbst ausprobieren zu können.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Das ist einfach: das war ganz klar meine Mutter. Sie hat mit Leib und Seele gekocht. Ihre Gerichte waren immer lecker, obwohl sie meistens ohne Rezept gekocht hat und erst hinterher aufgeschrieben hat, was drin war. Ich habe sie dafür immer bewundert. 2007 ist meine Mutter verstorben. Man kann sich vorstellen, wie aufgeschmissen mein Vater und ich waren – nicht nur psychisch, sondern auf Dauer natürlich auch essenstechnisch. Meine Geschwister wohnten beide nicht mehr Zuhause – sie kochten sowieso für sich selbst. Und nun standen wir da, ein Vater, der quasi noch nie zuvor eine Küche vom Herd aus betrachtet hat und eine damals 16-jährige völlig chaotische Teenagerin, die der Meinung war, selbst Nudeln anbrennen zu lassen. Zumindest redete ich mir das ein. Wir „kochten“ lange Zeit mit Maggifix und Co. Das vertrage ich aber nicht und, ehrlich gesagt, schmeckt es auch nur halb so gut wie selbst gemacht. Aber das war damals noch anders. Eintausendundein Maggi-Gericht und 40 KG später beschloss ich dann endlich, dass sich etwas ändern müsse. Ich wollte abnehmen und gesünder essen. So fing ich an, selbst zu kochen, Ewigkeiten damit zu verbringen, mir Rezepte aus dem Internet und aus diversen Büchern zu suchen. Viel abgenommen habe ich (Jojo von Hungerkuren sei Dank) zwar nicht, aber ich kann heute zumindest von mir sagen, dass meine Kochkünste sich deutlich verbessert haben, ich mich insgesamt viel gesünder ernähre und ich meiner Mutter immer ähnlicher werde. Ich koche nun auch viel ohne Rezept und schreibe hinterher auf. Das Kochen, was mir anfangs eher Stress und Enttäuschungen bereitet hat, ist inzwischen zum Hobby geworden. Ich mache es gern und nutze dieses Glücksgefühl dabei, um den Stress im Berufsalltag fallen zu lassen und mir etwas Zeit für mich selbst zu nehmen. Kurz gesagt – ich liebe es einfach.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Das ist ganz unterschiedlich. Meist von Zuhause oder am nächsten Tag aus dem Büro, wenn ich in der Mittagspause Zeit dafür finde.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Bei wem gibt es die nicht? Bei mir sind das ganz klar der Meerrettich und die rote Beete. Mochte ich nie, finde ich total ekelig. Ach, und Fenchel. Fencheltee wurde mir früher immer verabreicht, wenn ich eine Magendarm-Grippe o.Ä. hatte – heute wird mir schon schlecht, wenn ich Fenchel nur rieche. Diese Ganzen auf kalorienarm getrimmten Chemie-Mischungen kann ich außerdem nicht leiden: Rama Cremefine und wie sie nicht alle heißen – da kann man sich die Chemie förmlich auf der Zunge zergehen lassen.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Die gibt es selbstverständlich auch. Ich finde, an einem herzhaften Gericht kann nie genug Knoblauch sein! Schade für die Arbeitskollegen am nächsten Tag, gut für mich.
Ansonsten gibt es natürlich auch viele Gemüsesorten (z.B. Paprika, Zwiebeln, Zucchini), die ich gerne und oft verwende. Ich habe außerdem ein Fable für cremige Soßen, weshalb ich oft mit Sahne koche. Bzw., um Kalorien zu sparen verwende ich keine originale Sahne, sondern Küchencreme mit ca. einem Drittel der Kalorien; die schmeckt immerhin wie Sahne.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Ich würde unheimlich gern mal nach Indien oder in den asiatischen Raum. Ich koche zwar recht wenig in der Richtung, würde aber gern mehr ausprobieren.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Die Macke, die beim Kochen am meisten auffällt ist wohl die, dass ich etwas perfektionistisch und eigensinnig bin. Ich kann es nicht leiden, wenn mir jemand dazwischen fummelt. Ob das nun jemand ist, der mir sagt, wie ich das Messer beim Schneiden zu halten habe; mich fragt, wieso ich die Gemüsewürfel nicht größer mache oder die Paprika anders schneide; oder ob das mein Freund ist, der anfängt um mich rumzuwuseln, Messer abzuwaschen und aufzuräumen während ich noch dabei bin und einige Sachen davon noch benötige – da kann ich schon mal etwas brummig werden. Abgesehen davon höre ich beim Kochen meist Musik – da bleibt mitsingen/-summen natürlich auch nicht aus. Ich kann einfach nicht still sein, wenn ein gutes Lied im Radio läuft. ☺

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Meiner Meinung nach sind vernünftige Töpfe, Pfannen und Messer das A und O. Ohne geht absolut gar nichts. Ich habe eine Freundin, bei der wir ab und zu kochen, in Billigtöpfen, mit Messern die jedes Gemüse mehr zerquetschen als es zu schneiden.. Der reinste Horror. Wenn einem in einem Topf oder einer Pfanne alles anbrennt und die Zutaten zu einer Art Pampe mutieren macht mir das Kochen einfach keinen Spaß. ☺

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Ganz unterschiedlich: andere Foodblogs, Rezepte bei Chefkoch.de, leckere Gerichte aus Restaurants oder bei Freunden.. Man kann nahezu alles als Anregung nutzen, finde ich. Und wenn es nur der Duft ist, der in der Mittagspause durch die Büros zieht.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Ich würde gern ein Foto davon anhängen, aber ich habe leider keins – je nach Stimmlage geht das von „blitzeblank“ bis „Bombeneinschlag“. :D

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Das sind vermutlich meine Messer – sollte ich nicht zufällig irgendwann im Lotto gewinnen werde ich mit guter Mittelklasse leben müssen. Abgesehen davon, dass ich damit einfach zufrieden bin! ☺ Uuund – mein „Fissler Finecut“ ist ganz wichtig. Ich heule mir die ganze Schminke aus dem Gesicht beim Zwiebeln kleinhacken, wenn ich ihn nicht benutze. Das ging früher sogar so weit, dass meine Mutter in der Küche gekocht und ich im Wohnzimmer wegen den Zwiebeln geheult habe.. Seither besitze ich diesen tollen kleinen Häcksler, den ich nie wieder hergeben werde!

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich geht auch etwas schief – und rein optisch sind meine Gerichte auch oft nicht perfekt angerichtet wie man auf den Fotos sehen kann. Wie schon erwähnt bin ich im Essen-fotografieren echt eine Niete. Es sieht irgendwie immer hingeklatscht aus. Aber, der gute Wille zählt und ich finde, dass der Geschmack die größere Rolle spielt. Ich mag es nicht, wenn Portionen oder Portionsangaben zu klein sind und größere Portionen lassen sich einfach mies in Szene setzen, finde ich. :D Aber auch beim Geschmack passiert bei improvisierten Gerichten natürlich auch mal ein Missgeschick – erst neulich haben wir eine Gemüsepfanne mit Kürbis und Mango in die Toilette geschüttet, weil es ungenießbar war.. Aber daraus lernt man ja auch. ☺

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Weder noch – ich finde beides wichtig und gut. Das Kochen befreit mich von Stress, gibt mir ein gutes Gefühl und macht mir schlichtweg Spaß. Noch besser wird es, wenn das Ergebnis auch noch gut schmeckt.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Meiner Meinung nach liegt das zum Einen am Überangebot an billigen Lebensmitteln als auch an dem „Geiz“ und der Unwissenheit der meisten Menschen. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Natürlich können sich viele Leute bei den heutigen Gehältern auch einfach keine „besseren“ Lebensmittel leisten. Ich selbst kaufe auch bei bestimmten Produkten oft günstig – bei Produkten, bei denen ich den Unterschied nicht bemerke, z.B. bei einer Dose Mais, bei Streukäse o.Ä. Andere Dinge würde ich wiederum nicht billig kaufen – Fleisch zum Beispiel. Meinen Antibiotika-Haushalt muss ich dann nicht unnötig auffüllen. Wenn die Leute anfangen würden, zu überlegen, was in den Lebensmitteln alles drin ist, würden sie sich bei bestimmten Dingen sicher 2x überlegen, ob sie es kaufen oder nicht. Das fängt schon beim Tierfutter an – das wird immer mehr vermenschlicht. „Gourmet-Menü mit Sahnesoße“ o.Ä. Da kommt mir, ehrlich gesagt, fast ein wenig die Kotze hoch. Wenn man dann noch liest, was da alles drin ist.. Schlachtabfälle, Tiermehle und was weiß ich was alles. Und das nur, um dem Verbraucher ein möglichst billiges Produkt liefern zu können, dass den Kunden und nicht das Tier selbst anspricht. Aber zurück zu den normalen Lebensmitteln – ich möchte mir gar nicht vorstellen, was alles in den Dingen drin ist, die wir täglich essen.. Ich habe daher nur eine vage Vorstellung von den Antibiotika- und Pestizid-Mengen an unserem Fleisch und Gemüse. Ein weiterer Wichtiger Punkt ist hier natürlich auch der, dass die Menschen heutzutage sich einfach keine Zeit mehr für so etwas nehmen. Wann wird schon mal so richtig mit allen zusammen gegessen? In den meisten Familien eher selten – und wenn doch, dann muss es natürlich schnell gehen; immerhin hat man(n - oder Frau) heute ja gar keine Zeit mehr, sich um so banale Dinge wie das Essen zu sorgen. Zwischen all den Terminen und der Karriere bleibt ja gerade so Zeit, überhaupt etwas zu essen – nebenbei, versteht sich. So greift man natürlich zu immer mehr Fertiggerichten und weniger zum Kochlöffel. Was man dagegen tun kann? Das ist eine gute Frage – sich wieder mehr Zeit nehmen. Für gute, gesunde Ernährung und damit auch für sich selbst. Das schließt zum einen ein, wieder mehr zu kochen und weniger zu bestellen oder nur in den Ofen zu schieben. Zum anderen beinhaltet es auch, sich mehr Gedanken darüber zu machen, welche Zusatzstoffe man seinem Körper zuführen und vorallem zumuten möchte.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Hierzu möchte ich eine Sache vorweg erwähnen: Dieser Selbstdarstellungsdrang, den die meisten Jugendlichen von heute verfolgen, geht mir gehörig gegen den Strich. Hier ein Selfie, da eine Verlinkung, .. Ich kann es nicht leiden, wenn jeder Mensch mich und mein Leben schon allein daraus kennenlernt, meine Facebookseite zu eröffnen. Das muss einfach nicht sein. Das Internet ist natürlich auch dafür da, gewisse Dinge öffentlicher zu machen – Blogs zum Beispiel. Aber wirklich private Sachen gehören meiner Meinung nach nicht ins Netz. Es muss nicht jeder wissen, wann ich was mit wem wo mache. ☺

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Meinen Laptop schaue ich nach der Arbeit eigentlich fast gar nicht mehr an – schlimm genug, dass ich auf der Arbeit den ganzen Tag davor hänge. Klar, wenn man mal etwas machen möchte oder so, setze ich mich auch nochmal dran, aber meistens nicht. Die Zeit nach der Arbeit nutze ich zum Ausspannen – am liebsten auf dem Sofa mit einem heißen Tee. Mein Smartphone hingegen liegt eigentlich immer bei mir; man möchte ja erreichbar sein. Das heißt aber nicht, dass ich es die ganze Zeit in der Hand habe. ☺ Das kann ich nämlich nicht leiden – diese Leute, die sich nicht mehr unterhalten können, weil sie die ganze Zeit am Handy hängen..

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Da mein Blog aktuell so gut wie gar keine Leser hat, wäre es schon schön, ein paar regelmäßige Besucher und Mitleser zu gewinnen. Man fühlt sich sonst ein wenig, als würde man Selbstgespräche führen ☺

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides – für mich, meine Familie und Freunde als auch für all die anderen da draußen, die gern neue Rezepte kennenlernen möchten. Ich teile meine Rezepte gern.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Hier kann ich eigentlich niemanden hervorheben. Ich bewundere die, die es schaffen, wirklich wirklich schöne Fotos vom Essen zu machen. Ich fotografiere sonst zwar gerne und auch ganz gut, aber beim Essen versage ich kläglich. Ansonsten finde ich es immer wieder bemerkenswert wie detailliert und umfangreich die Rezepte gestaltet werden.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Beim Kochen brauche ich einfach Musik zum Mitsingen. Ansonsten mag ich gern rockige Musik – zum Kochen am liebsten die Charts! ☺

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Ich finde Tim Mälzer klasse – aber bei dieser Frage hier muss ich anders antworten. Es wäre klasse, sich einfach mal mit anderen Foodbloggern zu treffen und mit denen gemeinsam zu kochen! ☺

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Ganz klar das Buch meiner Mutter. Ein Erinnerungsstück mit vielen Leckereien. Wobei die Erinnerung hier im Mittelpunkt steht.

• Wie groß ist deine Küche?
> Ich glaube, sie hat etwa 12-14qm, rein von der Arbeitsfläche her ist es aber sehr wenig Platz, da wir nur ein „L“ gebaut haben. Reicht aber aus. Mein Traum wäre es, irgendwann eine richtig große Küche mit Kochinsel zu haben ☺

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Mein Blog wird derzeit etwas überarbeitet – es soll eine neue URL geben und ein aufgehübschstes Design. Im gleichen Atemzug bemühe ich mich, die Fotos etwas ästhetischer wirken zu lassen. ☺ An meinem Leben.. ach, eigentlich bin ich ganz zufrieden, wie es derzeit läuft. ☺


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Fräulein M. kocht
2. Kleiner Kouriositätenladen
3. Du findest mich in der Küche

> Kochbuch:
1. Das handgeschriebene Kochbuch meiner Mutter
2. Die Rezeptesammlung meiner Oma darf auch nicht fehlen
3. zählt „Chefkoch.de“ als Kochbuch? ☺

> Musikalbum:
1. Eine gemischte 60er-90er Playlist
2. Paramore-Alben
3. Rise Against-Alben

> Kochutensilie:
1. Pfanne
2. Messer
3. Holz-Kochlöffel


• Salz oder Pfeffer?
> Salz ☺ - Auf Pfeffer kann man in vielen Gerichten verzichten, Salz gehört einfach beinahe überall dran.

• Bier oder Wein?
> Wein – es sei denn wir sprechen von Mischbier, dann das Mischbier. :D

• Süß oder Herzhaft?
> Ich bin eher der herzhafte Typ. Von zu viel Süßem kommen meist nur Bauchschmerzen.

• Hauptgang oder Dessert?
> Auch hier muss ich wieder den Hauptgang wählen. ☺

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Mhm. Hier tendiere ich eher zu „immer müde“. Morgens sowie nachts. :D

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Das kommt ganz auf die Stimmung an. Ich finde Unordnung in gewissem Rahmen okay. Aber irgendwann kommt immer der Punkt, an dem man das Chaos nicht mehr sehen kann und beginnt, jede Ecke pingelig genau zu putzen. In der Küche finde ich Ordnung hierbei am Wichtigsten.

• Kaffee oder Tee?
> Tee. Kaffe mag ich zwar auch, aber mehr als 1-2 Tassen am Tag kann und möchte ich da auch nicht trinken. Tee hingegen geht immer, im Sommer sowie im Winter.


• Lieblings...:
> ...messer: Ich habe nicht viel zum Vergleichen, aber meine Zwilling „Motion“ Messer mag ich schon ziemlich ☺
> ...gewürz: Paprika edelsüß, Muskat, Knoblauch
> ...koch: Ich bin ein Fan von Tim Mälzer.
> ...kochzeit/tag: Abends ☺
> ...rezept: Es gibt so viele Gute, da kann ich mich gar nicht so richtig festlegen ☹ Ein paar meiner Liebsten sind auch in meinem Blog gesammelt. Auf die schnelle würde ich zu gefüllter Paprika tendieren.


Fotos © Sarah http://seelenfutterx3.blogspot.de/