Mareike aus Hamburg / "moinamour"


Heute: Mareike aus Hamburg
Blog:
"moinamour"
http://www.moinamour.de/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Mareike und ich habe eine Schwäche: Dessert. Ich bin 28 Jahre alt und PR-Beraterin im Fashion Bereich in Hamburg. Wenn ich beruflich nicht gerade Texte verfasse, stehe ich mit Leidenschaft in meiner Küche und bekoche meine Freunde oder tanze, mit mindestens genau so viel Leidenschaft, Ballett.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> In jedem Rezept steckt nicht nur viel Liebe, sondern dahinter auch immer eine kleine Geschichte. Wo kommt das Rezept her? An was erinnert es mich? Für wen backe ich es besonders gern?

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Nichts beruhigt mich mehr und verschafft mir mehr Ausgleich als einen Teig anzurühren. Nüsse oder Scholodadenchips langsam einrieseln zu lassen... Ich schweife ab, aber genau das war der Grund. Nachdem ich erst die Spiegelreflexkamera geschenkt bekam um mein Essen nicht mehr mit dem iPhone fotografieren zu müssen, war der Blog ein weiteres Geschenk von besonders lieben Menschen, die mir die Möglichkeit bieten wollten, meine Passion zu teilen.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Ich glaube es war meine Lust auf gutes Essen. Und die Geselligkeit, die an einem Esstisch fast immer automatisch versprüht wird.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Meistens von zuhause aus. Ideen, die mir unterwegs kommen, notiere ich einfach kurz.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Ich stehe tatsächlich gar nicht auf pürierte Sachen. Ich mag die Konsistenz einfach nicht.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Vanille und Pistazien

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
Da steht Indien noch auf meiner Liste. Marokko war schon eine unglaublich tolle Erfahrung, aber in Indien erwarte ich eine noch größere Vielfältigkeit. Wobei ich so gern Pasta esse, dass ich mir einen „Eat, Pray, Love“-Trip alá Julia Roberts durch Italien auch gut vorstellen könnte...

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Meistens denke ich viel hilft viel.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Klarer Fall: auf meine Kitchen-Aid und auf jemanden, der probiert und mir offenes Feedback gibt.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Überall. Manchmal sind es Gerüche, die mich inspirieren. Manchmal Farben oder die Erzählungen von Freunden, was sie Tolles erlebt oder gegessen haben.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Ich bin ein totaler Ordnungsfanatiker und hege eine ziemlich enge Beziehung zu meiner Spülmaschine.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Auch das ist meine Kitchen-Aid. Vielleicht kommt irgendwann mal eine mintgrüne. Aber erst Mal bleibt die Weiße bei mir, bis sie nicht mehr kann.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Natürlich geht mal etwas schief. Meistens sieht es dann ziemlich merkwürdig aus, schmeckt aber trotzdem. Dann wird kein Blog-Post draus, aber zumindest eine lustige Anekdote.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Ich entspanne mich total in der Küche und wenn ich nicht einschlafen kann lese
ich Kochbücher. Aber ich mag es mindestens genauso gern eine Tafel einzudecken und meine Freunde um mich zu haben.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Zeit ist bei vielen einfach ein knappes Gut geworden und Essen nur eine Notwendigkeit. Da ist der To-Go Snack oft einfach passender als ein ausgiebiges Essen. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Leute, die Wert auf gute Produkte und Nachhaltigkeit legen. Also lieber beim kleinen Gemüsehändler um die Ecke kaufen, als beim Discounter.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Zu meinen Rezepten gehört immer eine kleine Geschichte: Was hat mich inspiriert? Woher kommt das Rezept? Wer hat ́s gegessen? Aber eben immer nur eine kleine Geschichte.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ich bin total addicted. Aber wenn ich bei meiner Familie bin vergesse ich meistens einfach, dass jemand anrufen oder eine Mail schreiben könnte.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Mein Blog ist meine Rezepte-Sammlung und ich freue mich, wenn andere Leute sich dadurch inspirieren lassen – ganz egal ob es fünf oder 500 sind.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Für jeden, den es interessiert...

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ein Blog kostet immer Zeit und ist mit viel Mühe verbunden. Umso größer die Leserschaft wird, desto höher sind sicherlich auch die Erwartungen. Aber generell gilt meine Wertschätzungen allen lieben Kollegen, die ihre Projekte verfolgen und sich für ihre Leser öffnen.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich steht total auf Bruno Mars und Mando Diao, bin aber total froh auf die Playlists meiner Freunde zugreifen zu können, denn an meinem Musikgeschmack kann man sicherlich noch arbeiten. Nach einem langen Arbeitstag Abends in der Küche hilft mir meistens das unplugged Album von Udo Lindenberg den Drive nicht zu verlieren.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Leila Lindholm. Schwedisch und unkompliziert.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Die handgeschriebene Rezeptsammlung meiner Mutter.

• Wie groß ist deine Küche?
> Gerade so gross, dass alles reinpasst, was ich brauche.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Ein gutes Rezept. Der ultimative Tipp für den besten Kaffee und zum Beispiel eine ungewöhnliche Zubereitungsart.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest,
was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Gar nichts. Denn generell bin ich der Meinung, dass man nichts bereuen sollte. Alles passiert aus einem bestimmten Grund und macht uns nur reicher an Erfahrungen.


• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Lykkelig
2. Passion for baking 3. Anne loves Food

> Kochbuch:
1. Leila Lindholm – Noch ein Stück: Kuchen, Brownies, Waffeln, Eis, Brot, Pizza und Pasta
2. Cynthia Barcomi – Backen
3. Natasha Corret – Honestly Healthy

> Musikalbum:
1. Udo Lindenberg Unplugged
2. Bruno Mars – Just the Way You Are 3. Joss Stone – Introducing Joss Stone

> Kochutensilie:
1. Kitchen-Aid
2. Meine Mini-Springform 3. Ein scharfes Messer


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Dessert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Definitiv Early Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker durch und durch
• Kaffee oder Tee?
> Kaffee


• Lieblings...:
> ...messer: mein Frühstücksmesser
> ...gewürz: Zitronensalz und Vanille
> ...koch: meine Mami
> ...kochzeit/tag: Samstagnachmittag > ...rezept: New York Cheesecake


Fotos © Mareike http://www.moinamour.de/