Corinne aus Basel / "Sahnehäubchen"


Heute: Corinne aus Basel
Blog: "Sahnehäubchen"
http://sahnehäubchen.net/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Corinne, 40 Jahre alt und wohne in Basel. Bin Hausfrau und Mama einer Stieftochter und arbeite als Fachfrau für medizinisch technische Radiologie in der Uniklinik, Basel. Nebst Bloggen und Werkeln in der Küche, verbringe ich meine Zeit am liebsten mit meiner Familie, schlage ein paar Bälle auf dem Golfplatz und bin immer auf der Suche nach neuen Inspirationen für Küche und Haus.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Es gibt so viele tolle Blogs – ich versuche zu zeigen, dass Backen und Kochen mit viel Phantasie und Leidenschaft zum alltäglichen Vergnügen wird.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Schon lange verfolge ich diverse Foodblogs und war schon immer begeistert von der Idee, selber einen Blog ins Leben zu rufen. Der „Anstoss“ kam quasi über Nacht – nachdem ich Monatelang meine ganze Familie mit Foodfotos und Rezepten überflutet habe, startete ich „Sahnehäubchen“.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Mama. Sie ist eine grossartige Hobbyköchin und schon als kleines Kind, habe ich immer beim Kochen zugeschaut und mitgeholfen.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Meine kleine „Blogzentrale“ ist in unserem Büro.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Ganz klar: Fertigprodukte aller Art! Bei uns wird immer frisch gekocht.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Da gibt es so vieles – im Sommer frische Tomaten und Kräuter aus dem Garten. Ziegenkäse und selbstgebackenes Brot.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Indien! Ich liebe die Indische Küche über alles und seit einem Urlaub in Rajasthan bin ich diesem Land komplett verfallen.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich bin eine absolute Perfektionistin und sehr Ordentlich. Manchmal fast zu perfekt und dies wird mir manchmal zum Verhängnis.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf ein gutes Messer und auf meinen Thermomix.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Da gibt’s es so viele….. meine Kochbuchsammlung, alte Familienrezepte, Foodblogs, Restaurants, Reisen in ferne Länder. Meist picke ich das Beste für mich heraus und kombiniere neue Ideen.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Immer aufgeräumt uns sehr ordentlich.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt
und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Meine Küchenmaschine, die ich über alles Liebe und ohne sie nicht mehr sein könnte.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Klar geht auch mal etwas schief! Mein Motto: Improvisation ist das halbe Leben!

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Alle Gerichte die ich für den Blog zubereite werden gegessen. Meist „scharrt“ meine Familie schon, während ich die Küche noch zum Fotostudio umwandle.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Bei uns wird nichts weggeworfen. Dagegen bin ich absolut „allergisch“. Ich weiss, das man als Einzelperson, damit die Welt nicht verbessern kann – jedoch ist es ein Anfang. Ausserdem ist es mir wichtig bewusst einzukaufen. Ganz selten kaufe ich ohne jeglichen Plan ein. Gute Lebensmittel aus der Region stehen fast immer auf dem Speiseplan – deshalb bin ich auch gerne bereit, den einen oder anderen Franken mehr auszugeben.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Alles auf meinem Leben möchte ich auf dem Blog nicht Preis geben. Eine gewisse Privatsphäre bleibt.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Die verschiedenen sozialen Netzwerke machen es einem leicht, öfters „online“ zu sein. Und als Blogger will man ja immer auf dem neusten Stand sein. Klar gibt es aber auch Zeiten wo ich offline bin.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Nie im Leben hätte ich daran gedacht, dass ich in relativ kurzer Zeit, so eine grosse Leserschaft aufbauen kann. Grundsätzlich habe ich den Blog für mich, Familie und Freunde gestartet und freue mich natürlich über jeden neuen Leser. Es macht ungemein großen Spaß zu sehen, wie das kleine Blogprojekt wächst und wächst…

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> In erster Line blogge ich für mich. Doch mittlerweilen macht es mich auch stolz zu wissen, dass man eine „Inspirationsquelle“ für andere ist.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich kann keinen speziellen Kollegen nennen. Es gibt so unzählig viele tolle Blogs die ich verfolge.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Wenn ich in der Küche werkle, läuft meist das Radio im Hintergrund. Aktuelle Musik und diverse Stilrichtungen.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Sarah Wiener

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Meine Handgeschriebene Rezeptnotizen aus aller Welt, welche ich jahrelang gesammelt habe. Darunter auch ein paar alte Rezepte meiner Grossmutter.

• Wie groß ist deine Küche?
> Seit dem Frühjahr diesen Jahres, sind wir glückliche Besitzer einer komplett neuen Küche. Geplant nach unseren Wünschen und mit sehr viel Platz.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Die persönliche Note. Eine kleine Geschichte dazu, aus dem Leben des Bloggers.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Klar ist mein Blog nicht „perfekt“ und man könnte ständig etwas ändern oder rumtüfteln. Jedoch bin ich glücklich damit und er wiederspiegelt meine Persönlichkeit und Stil.

• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Zwergalarm
2. Kleiner Kuriositätenladen
3. Ziiikocht

> Kochbuch:
1. Aus Liebe zum Kochen
2. Backen mit Leila „Leila Lindholm“
3. Greenbox „Tim Mälzer“

> Musikalbum:
1. Coldplay
2. Adele
3. Buena Vista Social Club

> Kochutensilie:
1. Messer
2. Röstiraffel
3. Knoblauchpresse

• Salz oder Pfeffer?
> Pfeffer

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Night Owl

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> Kaffee

• Lieblings...:
> ...messer: Mein Lieblingsrüstmesser
> ...gewürz: Frische Kräuter aus dem Garten
> ...koch: Sarah Wiener
> ...kochzeit/tag: Jeden Tag
> ...rezept: Meine Älplermakronen sind unschlagbar