Luisa aus Berlin / "LuisaKocht"


Heute: Luisa aus Berlin
Blog: "LuisaKocht"
http://www.luisakocht.de/

Luisa´s Video-Kochschule: http://bit.ly/1oxfTc4

• Name deines Foodblogs
> LuisaKocht.de bietet Catering, Kochkurse und Dinner Events an. Alles ist 100% neapolitanisch.

•Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Ich bin Luisa Giannitti, 33 Jahre alt, seit 8 Jahren in Berlin, gebürtige Neapolitanerin, seit Juli 2013 Geschäftsführerin und Köchin von LuisaKocht UG. Mein Hobby war und ist schon immer das Kochen gewesen. Ich liebe die Tradition der neapolitanischen Küche, aber auch das Experimentieren mit neuen Zutaten-Variationen.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Auf luisakocht.de kann der Nutzer nicht nur durch meine vielen Kochkurse und Events stöbern. Ich habe festgestellt, dass viele Kunden vor einem Catering/Partyservice gerne ein individuelles Menü zusammenstellen möchten. Auf meiner Website gibt es daher Menü-Empfehlungen von mir, die jeder Kunde nach seinen Wünschen anpassen und verändern kann. Alle Gerichte sind mit viel Fotos und Beschreibung versehen – Es soll einfach riesigen Spaß machen, durch meine Gerichte zu stöbern und sich sein Wunschmenü zu kreieren! Wichtig ist mir auch Transparenz, d.h. der individuelle Preis pro Gast wird permanent anhand der gewählten Gerichte und Anzahl der Gäste neu berechnet. Je mehr Gäste umso günstiger ist der Preis pro Gast. Wer sich übrigens einfach über die neapolitanische Kochkunst informieren möchte findet auf meiner Site auch ausführliche Rezepte und sogar wundervolle Video-Kochkurse, die ich für Brigitte.de gedreht habe.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Ich wollte glücklich sein. Ich hatte immer sehr gerne für viele Leute sowohl in Italien als auch in Deutschland gekocht und die Leidenschaft am Kochen war meine größte
Motivation, LuisaKocht zu gründen. Mein Ziel ist es, meinen Kunden zu zeigen, dass
die neapolitanische Küche vielfältig, unglaublich lecker und sehr einfach zu kochen ist.
Ich bin sehr persönlich, wenn ich beim Kunden bin. Ich unterhalte mich sehr gerne über das Essen mit meinen Kunden, und versuche immer Feedbacks einzuholen, um mich zu verbessern, damit mein Produkt und meine Dienstleistung immer besser werden können. Übrigens gehören Geschichten zu Tradition und Herkunft der unterschiedlichen und von mir angebotenen Gerichte oft dazu.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Mutter war die erste Person, mit der ich in Neapel angefangen habe, zu kochen. Sie hat mich und meine Küche sehr geprägt.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Fertiggerichte

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Alle frischen Gemüse, die man auf dem Markt finden kann!

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Portugal für den Fisch und Frankreich für den Wein und den Käse. Italien natürlich
auch

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ich bin beim Kochen sehr ungeduldig und für mich muss alles immer sehr schnell
gehen. Dann habe ich noch diesen Tick an mir entdeckt, der soll mir Glück bringen:
Wenn ich den Teig fürs Brot oder die Pizza backe, lasse ich ihn immer am selben Ort
aufgehen. Bis jetzt hat es geholfen und der Teig ist immer wunderbar aufgegangen

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Auf Oliven Öl!

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Die Quelle meiner Rezepte ist die kulinarische Geschichte Neapels.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Selbst wenn ich versuche, ordentlich zu bleiben, herrscht das Chaos!

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Ein sehr schöner Kochlöffel aus Holz.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Es geht manchmal etwas schief, ich experimentiere sehr viel in der Küche und das ist normal, dass nicht immer alles perfekt wird. Die Menüs, die ich für meine Kunden koche sind dann aber hart erprobt und müssen perfekt sein!

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Das Verkosten ist für mich am Ende das Wichtigste. Wenn ein Teller schön aussieht
und sehr gut angerichtet, aber das Gericht schmeckt nicht oder ist mit schlechten Produkten verarbeitet, kommt es für mich gar nicht in Frage!

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Ich bin eher der Meinung, dass immer mehr Leute an geschmackvollen Gerichten und an guten und nachhaltigen Produkten Interesse haben. Das zeigen auch Bewegungen wie Slow Food, die eine gesunde Essens- und Trinkkultur unterstützen. Jedenfalls denke ich, dass wir Köche eine große Verantwortung mit unseren Kunden haben: Sie zu informieren. Die Kunden sollten einen Überblick über Sinn und Qualität der von uns benutzten Produkte bekommen, auch ist es wichtig, ihnen zu erklären, wie ein besonderes Gericht entsteht und welches ist seine Geschichte ist.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Ja, leider schaffe ich fast nie, es abzuschalten. Das werde ich aber langsam lernen!

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ich schätze am meisten alle Kollegen, die mit Leidenschaft kochen und immer bereit
sind, sich zu verbessern.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
Beim Kochen bin ich sehr konzentriert, die Musik höre ich danach oder zwischendurch, z.B. während ich warte, dass der Brotteig fertig ist. Vinicio Capossela ist einer meiner Lieblingssänger.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit einer neapolitanischen Köchin: Antonella Rossi

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Ein altes Kochbuch von meiner Mutter.
• Wie groß ist deine Küche?
> 30 qm

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Nichts (sage ich heute!), weil ich alles so aufgebaut habe, wie ich es mir gewünscht
habe, und das macht mich sehr glücklich!

• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Smamunir http://smamunir.tumblr.com/
2. http://www.stilinberlin.de/category/food
3. Berlin Food Stories http://berlinfoodstories.com/

> Kochbuch:
Ich würde mein Kochheft mitnehmen. Das bearbeite ich Tag um Tag anhand der
unterschiedlichen Tests, die ich in meiner Küche mache!

> Musikalbum:
1. Vinicio Caposella: „Il ballo di S.Vito
2. Moderat: „Bad Kingdom“
3. Paco de Lucia: „Entre dos aguas“

> Kochutensilie:
1. Kochlöffel
2. Pfanne
3. Messer

• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Wein

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> „Early Bird“

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ein Mittelweg von den beiden

• Kaffee oder Tee?
> Espresso!!

• Lieblings...:
> ...messer: Tojiro Japan
> ...gewürz: Peperoncino: Schärfe aus Italien
> ...koch: Davide Scabin
> ...kochzeit/tag: Jeder Tag und jede Stunde sind gut zum zaubern in der Küche!
> ...rezept: Ein ganz traditionelles und leckeres Gericht aus Neapel: „Parmigiana di Melanzane“. Auberginen Auflauf mit Tomatensoße, Scamorza Käse, Parmesan und viel frisches Basilikum dazu.