Ilona aus Paderborn / "Süssblog"


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Heute: Ilona aus Paderborn
Blog: "Süssblog"
http://www.suessblog.de/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Hallo, ich bin Ilona, 34 Jahre alt und wohne bei Paderborn. Mein Beruf ist Chefin eines kleinen Familienunternehmens namens Familie, dort bin ich Mädchen für alles, Krankenschwester, Organisatorin, Helferin, Kindergärtnerin, Pflegerin, Raumpflegerin, Ehefrau, Telefonistin, Köchin und Katzenschmuserin. Na gut, ich bin zurzeit einfach nur Mama. Meine Hobbies, die ich leider zurzeit nur sehr spärlich ausüben kann sind: Backen (natürlich), Basteln, Fantasy, Theater spielen und eine Jugendtheatergruppe leiten.

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> Jeder Blog hat seinen eigenen, ganz persönlichen Charme, der ihm von demjenigen gegeben wird, der ihn betreibt. Mein Blog spiegelt in gewisser Weise ja auch mich wieder.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Oh, das war eine fixe Idee. Am 18.6.2012 startete mein Blog. Warum? Mhmm, lasst mich kurz überlegen. Ich hatte damals bereits eine private Homepage, die ich inzwischen geschlossen habe. Ich hatte dort immer wieder vermehrt meine Back- und Süßkramdinge gebloggt und dann hatte ich mir gedacht: Kann ich ja auch einen eigenen Blog daraus machen. Und Wordpress war an einem Abend installiert und nach und nach habe ich den Blog dann erst einmal mit meinen alten Posts von meiner Homepage gefüllt. Bis dann natürlich recht schnell Neues dazu kam. Bis heute.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Das ist schwer. Ich habe schon immer gerne gebacken und kann mich nicht daran erinnern wer das in mir geweckt hat. So richtig fällt einem eigentlich selber nicht auf ab wann oder wie man viel backt. Bis ich vor vielen Jahren einmal eine Frage bei einem Spielchen auf der Hochzeit von Freunden war, in der es hieß: Wer backt immer Muffins? Und die Antwort war mein Name. Da war mir klar, ok, du hast den Ruf als Backtante weg. „Lach“

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> Ich blogge eigentlich vom PC aus. Denn mein Wordpressthema ist leider nur bedingt vom Handy aus zu nutzen. Fotos mache ich je nach Zeit mal mit dem Iphone in der Küche oder mit der Kamera. Dementsprechend auch die Nachbearbeitung. Und deswegen gibt’s bei mir auch meistens nicht so ellen lange Texte. Ich habe oft nicht so viel Zeit oder bin abends viel zu müde, als dass ich noch ganz viel Schreiben kann.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Fisch, Artischocken, Oliven, Ziegen-und Schaferzeugnisse und auch Paprika. Also alles das, was die Meisten als Delikatesse oder als extrem lecker empfinden. Aber ich bin auch ziemlich pingelig mit dem Essen. Ich verlange aber auch niemals von jemandem, dass er mir extra Essen macht. Schließlich bin ich es, die so pingelig ist.
Schokolade hat mir schon als Kind keinen Jeeper gegeben. Und Alkohol mag ich auch nicht.

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Cherry Cola… Mein Laster… Hin und wieder auch mal Sahnenougat und ein kleines bisschen weiße Schokolade. Für einen Cheeseburger vom goldenen M bin ich auch immer zu haben.
Und beim Backen liebe ich Vanille, Erdbeeren, Heidelbeeren und Mohn. Zum Mittag darf es Mamas Rotkohlsalat und Klöse mit Soße sein. Wenn Fleisch, dann Geflügel.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Jedes. Egal ob nah oder fern, in jedem Land gibt es eine Esskultur. Und ich finde es spannend Neues auszuprobieren.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Ja, ich mache alles unordentlich und hinterher sieht die Küche aus, als ob der Mehlbehälter geplatzt wäre. Ich mache dann einfach das Licht aus… „Lach“

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Ich glaube auf meine Küchenmaschine. Ich habe inzwischen einen Thermomix, den ich eben auch zum Teig zubereiten benutze. Aber meine alte, normale Küchenmaschine hätte ich auch nicht ohne Ersatz weggeben wollen. Und meine Waage.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Das nennt sich Internet oder so. Aber auch Freunde und Familie inspirieren mich. Mir macht es Spaß Dinge zuzubereiten, die auch möglichst allen schmecken. Oder Verrückt sind.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Wie oben beschrieben: Es sieht aus, wie nach der Explosion des Mehlbehälters. Überall stehen Schüsseln rum und Teigkleckse sprenkeln die Arbeitsplatte.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Mamas alte Topflappen. Sie hat mir gerade Neue gemacht, aber ich tu mich echt schwer die Alten, össeligen einfach mal auszutauschen.

• Hand auf’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Ich bin ein Mensch, bei dem eigentlich immer alles relativ schnell gehen muss. Demensprechend geht auch mal was schief. Aber das verrät man dann ja nicht...

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Absolut: Der Weg ist das Ziel! Ich weiß nicht warum, aber ich esse gar nicht so gerne Kuchen oder Schokolade und probiere meine Sachen dann eher als dass ich sie ganz alleine auf esse. Ich liebe es aber, wenn Andere in meine Back- und Kochwerke beißen und danach leicht glücklich grinsen, weil´s schmeckt. Für mich ist Backen oder in der Küche Werkeln allgemein Ablenkung und Entspannung.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Oh, das sehe ich ja schon bei uns zu Hause. Anstatt, dass man gute Ware beim Biohändler oder Bauern kauft, geht man in den Discounter. Geld spielt eine große Rolle. Und auch Zeit, denn die Discounter sind breit gestreut. Zum Bauern oder zum Bioladen muss ich in der Regel erst extra fahren. Zumindest hier bei uns. Eigentlich schade, denn eigentlich will ja niemand minderwertige Ware essen.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Da ich mal einen privaten Blog hatte und eh oft im Netz vertreten bin, bin ich schon recht offen in der Hinsicht. Allerdings hat sich das geändert seit unser Sohn Ende 2011 geboren ist. Hobbies dürfen ins Netz, was zu Hause passiert wird maximal unseren Freunde mitgeteilt.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Mein Iphone ist immer mit dabei.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Mir ist es schon wichtig, dass mein Blog gelesen wird. Denn schließlich schreibe ich ja für irgendwen. Darum habe ich ja einen Blog.
Trotzdem bin ich kein Freund davon auf Zahlenfang zu gehen. Ich denke es ist besser Leser zu haben, die von alleine gekommen sind und des Inhaltes zu Liebe bleiben wollen anstatt wegen massiver Werbung oder gar irgendwelchen Gewinnspielchen. Ich freue mich über jeden einzelnen Leser. Auf dem Blog selber kann man das ja nicht ganz so gut nachvollziehen, als wie auf den Social Media Plattformen. Deshalb freue ich mich über jeden Kommentar und jede Mail, die mir zeigen, dass mein Blog auch gelesen und wahrgenommen wird.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Für Beides. Wenn ich ausschließlich für mich bloggen würde, bräuchte ich nichts im WWW zu veröffentlichen. Ich hoffe mit meinem Blog genau so viel Anregung und Freude zu bringen, wie ich das bei allen anderen Foodblogs empfinde.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Da ich erst seit einigen Monaten so richtig in der Bloggerwelt unterwegs bin, kann ich das gar nicht so recht sagen. Ich hatte bisher mit ein paar Wenigen Mailkontakt, der aber ganz wundervoll nett und freundlich war. Ich hoffe irgendwann einmal ein paar Blogger auch persönlich kennen zu lernen.
Aber grundsätzlich schätze ich alle Foodbloggerkollegen. Sie teilen ein wunderbares Hobby mit mir: Bloggen und Kochen oder Backen. Das macht einfach Spaß.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ich höre gerne Van Canto oder Schandmaul. Wenn ich denn mal Musik in der Küche an mache, dann diese.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Ehrlich gesagt mit gar keinem. Ich würde mich dann lieber von ihm bekochen lassen. Ich denke als Hobbykoch kann man den Profiköchen gar nicht das Wasser reichen. Und ich glaube das möchte ich auch gar nicht.

• Welches Kochbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Mein selbst erstelltes. Mit allen meinen gesammelten Rezepten.

• Wie groß ist deine Küche?
> Seit wir in unser eigenes Haus gezogen sind, sehr groß. Aber man kann auch in einer klitzekleinen Küche sehr viel Spaß haben und tolle Dinge zaubern.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Mich ziehen interessante Bilder oder Überschriften an. Dann kommen der Inhalt und natürlich auch das Interesse am Rezept.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Oh, ich glaube das würde den Rahmen sprengen, da ich weit zurück gehen müsste. Aber mal ganz ehrlich, hat nicht jede Situation, jede Sekunde meines Lebens das aus mir gemacht, was ich jetzt bin? Mich dahin geführt wo ich jetzt stehe? Wenn ich nur eine Sekunde ändern würde, dann wäre vielleicht alles anders. Und das möchte ich nicht. Es ist gut so wie es ist. Huch, das war jetzt aber philosophisch….

• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Franzi von Dynamit Cakes, weil sie mir einfach total sympathisch ist und ich mich immer sehr nett mit ihr schreibe.
2. Stephanie von Meine Küchenschlacht, weil sie mich einfach überrascht hat
3. Isabelle von Applewood House, weil sie mich zu Tartes und Pies gebracht hat und weil sie einfach zauberhafte Fotos macht.

> Kochbuch:
1. Macarons für Anfänger von Aurelié Bastian, um auf der Insel von Zivilisation zu träumen. Die kann man nicht am Lagerfeuer backen! Und diese Farben!
2. www.chefkoch.de , ich finde da immer wieder leckere Sachen. Und vor allem schneller als wenn ich meine Bücher durchforste. Na gut, das ist kein Buch, aber trotzdem eine Rezeptsammlung.
3. Wookie Cookies, nicht weil da so tolle Rezepte drin stehen, sondern einfach weil ich auch was von Star Wars mitnehmen will.

> Musikalbum:
1. Unendlich von Schandmaul
2. Dawn of the Brave von Van Canto
3. Traumtänzer von Schandmaul

> Kochutensilie:
1. Thermomix und ne dicke Dauerbatterie
2. Tupperschüsseln
3. Backformen

• Salz oder Pfeffer?
> Beides

• Bier oder Wein?
> Nix davon

• Süß oder Herzhaft?
> Herzhaft

• Hauptgang oder Dessert?
> Hauptgang

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Mal so und mal so. Hauptsache genug geschlafen.

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Eher ein chaotischer Ordnungsmensch

• Kaffee oder Tee?
> Tee

• Lieblings...:
> ...messer: Gemüsemesser
> ...gewürz: Vanille
> ...koch: Wenn dann Frank Rosin. Der ist mir einfach sympatisch.
> ...kochzeit/tag: Abends, wenn ich Zeit dazu habe.
> ...rezept: Das EINE hab ich nicht. Es kommt auf die Laune und den Hunger an.