Theresa aus Wülfrath / "Gezuckertes Glück"


Heute: Theresa aus Wülfrath
Blog: "Gezuckertes Glück"
http://www.gezuckertes-glueck.de/

• Stell’ dich doch einmal kurz mit Namen, Alter, Wohnort, Beruf und Hobbys vor!
> Hallo ihr Lieben! Ich heiße Theresa, feiere im nächsten Jahr meinen 30. Geburtstag und lebe seit zwei Jahren mit meiner kleinen Familie im beschaulichen Wülfrath – einem kleinen Städtchen zwischen Düsseldorf, Essen und Wuppertal. Meine Familie sind mein Mann David, unser knapp dreijähriger Sohn Johannes und unsere schwarze Katze Lucky. Mit meinen Liebsten verbringe ich auch die meiste und schönste Zeit: gemeinsame Ausflüge, Urlaube in der Sonne oder gemütliche Nachmittage im Häuschen oder Garten. Ich mache gern Yoga, Zumba und gehe ab und zu ins Fitnessstudio. Neben meinem Bett liegen immer skandinavische Krimis und Frauenzeitschriften. Tatsächlich ist sogar mein Beruf eins meiner Hobbys: Ich arbeite als Projektmanagerin in einer Agentur für digitale Kommunikation. Und natürlich stehe ich ständig in der Küche und der Backofen glüht: Ich liebe das Backen von süßen Köstlichkeiten!

• Was unterscheidet deinen Blog von den Anderen?
> In meinem Gezuckerten Glück steckt ganz viel meiner Liebe und Begeisterung für das Backen und Naschen. Es gibt so viele tolle Foodblogger und ich finde, sie alle zeigen ihre Leidenschaft auf eine eigene Art und Weise. So auch das Gezuckerte Glück.

• Was hat dich dazu motiviert, einen Blog zu starten? Und warum überhaupt ein Foodblog?
> Meine liebe Freundin Sabine aus Hamburg hat mich dazu motiviert. Ich erzähle so gerne von meinen Backerfolgen oder Küchenunfällen, schicke unentwegt Fotos von fertigen Kreationen und verteile meine Rezepte an Freunde. Aber hätte besagte Freundin mir nicht Mut gemacht, hätte ich meine Werke für viel zu trivial und meine Fotos für viel zu langweilig für einen eigenen Blog gehalten. Und jetzt bin ich so glücklich, es gewagt zu haben! Es macht riesigen Spaß zu bloggen und ich freue mich über jeden einzelnen Blog-Leser, Follower bei Instagram oder Fan bei Facebook.

• Wer oder was hat in dir die Leidenschaft für das Kochen/Backen geweckt?
> Meine Mama. Ich durfte schon als ganz kleines Mädchen den Zucker abwiegen, den Mixer halten und die Rührschüssel auskratzen. Sie hat immer meine Hilfe so gelobt und mich damit motiviert. So erinnere ich mich daran, noch nicht über die Arbeitsplatte gucken zu können und auf dem Küchenstuhl stehend Waffeln gebacken zu haben.

• Büro, Café, vom heimischen Sofa oder direkt aus der Küche – von wo aus bloggst du?
> In der Küche liegen Notizzettel, Kugelschreiber und Kamera bereit. Ein Blog-Beitrag entsteht daraus dann meist abends bei einem Glas Weißwein am Esszimmertisch.

• Gibt es Lebensmittel, mit denen man dich jagen kann?
> Meerrettich!! Bah!!!

• Und auf der anderen Seite: Gibt es Lebensmittel, die du am liebsten überall verwenden würdest?
> Oh das wechselt ganz häufig. Momentan habe ich eine große Tahin-Aufstrich-Schwäche.

• Welches Land ist deiner Meinung nach eine kulinarische Reise wert?
> Vermutlich nicht besonders originell, aber ich liebe es: Thailand.

• Hast du irgendeine Macke, die besonders beim Kochen/Backen deutlich wird?
> Die Planerei. Ich muss alles immer planen. Und so stelle ich mir vor dem Backen alle Zutaten und Geräte, die ich benötige, auf die Arbeitsplatte. Das spiegelt sich auch in meinem Blog wider: Es gibt bei jedem Rezept den Abschnitt Was man dazu braucht. So können sich Planungsverrückte wie ich die Dinge vorher zusammensuchen ohne erst das Rezept studieren zu müssen.

• Auf was kannst du beim Werken in der Küche so gar nicht verzichten?
> Musik. Ich habe eine extra Backen-Playlist, die ich rauf und runter höre und laut mitsinge. Unter anderem deshalb darf auch nur mein Sohn dabei sein, wenn ich backe.

• Was ist deine Inspirationsquelle? Und wo befindet sie sich?
> Meine stetig wachsender Ordner mit gesammelten Rezepten, die vielen wunderbaren Foodblogs und liebe Freunde und Familie, die mir immer wieder tolle Tipps geben.

• Ganz unter uns: Wie sieht es bei dir in der Küche nach deinem Experimentieren aus?
> Erstaunlich ordentlich. Während des Backens entsteht zwar ein großes Chaos, aber ich räume zwischendurch immer schon auf und wasche ab.

• Welches Hilfsmittel aus deiner Küche begleitet dich seit deinem Blogdebüt und wird wahrscheinlich nie ausgetauscht?
> Meine Küchenmaschine, die vor zwei Jahren unter dem Weihnachtsbaum stand. Erst sie macht Multitasking beim Backen möglich.

• Hand auf ’s Herz: Sehen deine Gerichte immer so perfekt aus oder geht auch mal etwas schief?
> Sie sehen ganz und gar nicht immer perfekt aus. Und ich fotografiere auch ewig, bis ein Foto des Backwerks mich begeistern kann. Auch wenn ein Kuchen unglaublich-fantastisch-zum-Niederknien-lecker ist, muss er nicht unbedingt fotogen sein.

• Folgst du dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ oder ist für dich das Verkosten am Ende das Wichtigste?
> Der Weg ist das Ziel. Das Kreieren der Rezepte, das Experimentieren mit den Zutaten, das Kneten, das Rühren, das Dekorieren, das Fotografieren ... all das macht mich so glücklich! Das Verkosten am Ende ist dann „nur“ das i-Tüpfelchen.

• Gute Gerichte und Lebensmittel verlieren zunehmend an Wert. Woran liegt das und was kann bzw. sollte man dagegen tun?
> Ich glaube gar nicht, dass sie an Wert verlieren. Im Gegenteil: Bio ist doch total beliebt und der Trend geht in vielen Lebenslagen zum Selbermachen. Nur fehlt ja häufig die Zeit dazu. Und dann ist es eine Frage der Priorisierung: Wer total gerne dekoriert, bastelt vielleicht den Schmuck für den Weihnachtsbaum selbst und greift dafür beim Adventskuchen zu einer Fertigbackmischung.

• Wie privat ist dein Blog? Was gehört für dich ins Internet und was nicht?
> Klar, dass es auch um private Themen in meinem Blog geht – denn das Backen ist ein Teil meines Privatlebens. Das sind die Geschichten, die ein Rezept zu meinem gezuckerten Glück machen. Aber die Rezepte sollen dabei im Fokus bleiben.

• Hast du dein Smartphone oder deinen Laptop rund um die Uhr parat oder gibt es Zeiten, in denen du offline bist und es auch bleibst?
> Wenn ich morgens aufwache, geht mein erster Griff zum iPhone. Über den Tag verteilt gibt es aber ganz bewusste Auszeiten, z. B. wenn mein Sohn mit mir eine Eisenbahnstrecke baut oder ich mich mit Freunden treffe. Und im Urlaub bin ich auch grundsätzlich offline.

• Wie wichtig ist dir die Anzahl deiner Leser?
> Mein Blog ist ja noch ganz frisch – daher ist es für mich gerade unheimlich spannend, zu sehen, wie viele Leser meine Rezepte erreichen. Und natürlich wünsche ich mir viele davon. Denn für sie blogge ich ja. Ich möchte das gezuckerte Glück in die Welt hinausrufen.

• Bloggst du für dich oder für die Welt?
> Beides. Für mich, weil es meine Leidenschaft ist. Für die Welt, weil ich meine Rezepte so gerne mit anderen Back-Verliebten teilen und austauschen möchte.

• Welche deiner „Kollegen“ schätzt du am meisten?
> Ohhh, es gibt so viele wunderbare Blogs, die ich schon lange mit großer Freude lese. Da fällt es mir total schwer, jemanden besonders hervorzuheben. Klar, da gibt es die ganz „Großen“ wie Zucker Zimt und Liebe, Monsieur Muffin oder Frau Zuckerstein – diese Blogs bewundere ich auf jeden Fall sehr.

• Ohne welche Musik kannst du nicht leben/kochen?
> Ähm, bitte nicht erschrecken, ich oute mich hiermit ganz offiziell als riesen Grönemeyer-Fan.

• Mit welchem Koch würdest du gerne mal ein Menü herrichten?
> Mit Jeanny von Zucker Zimt und Liebe.

• Welches Kochbuch Backbuch würdest du nie aus der Hand geben?
> Zucker Zimt und Liebe von Virginia Horstmann.

• Wie groß ist deine Küche?
> 25qm. Das tollste daran: Wir haben eine ganz klassische Vorratskammer.

• Was macht eine Foodbloggeschichte für dich lesenswert?
> Ehrlichkeit und Authentizität. Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Rezept eine Geschichte erzählt und nicht eine Geschichte um ein Rezept konstruiert wurde.

• Und zu guter Letzt ein Klassiker: Wenn du die Zeit zurückspulen könntest, was würdest du an deinem Leben (und vielleicht an deinem Blog) ändern?
> Ich hätte früher den Mut zum Bloggen gefasst!

 

• Wen oder was würdest du auf eine einsame „Kochinsel“ mitnehmen? TOP3

> Foodblogs:
1. Zucker, Zimt und Liebe
2. Das Knusperstübchen
3. Fräulein Zebra

Kochbuch:
Meine eigene Rezept-Sammlung, die im Laufe der Jahre entstanden ist, im großen pinken Ordner.

> Musikalbum:
Ganz Alben überzeugen mich selten, dafür habe ich viele viele Lieblingslieder, hier meine momentanen Favoriten:
1. Paul Kalkbrenner: Sky and Sand (absoluter Immer-Platz-1)
2. Herbert Grönemeyer: Morgen
3. Ellie Goulding: How long will I love you

> Kochutensilien:
1. Meine wunderbare Bosch Küchenmaschine
2. Meine retro-orangene Küchenwaage, die ursprünglich mal mein Mann geschenkt bekommen hat
3. Meinen blauen Teigschaber, der immer griffbereit an den Wand hängt


• Salz oder Pfeffer?
> Salz

• Bier oder Wein?
> Unbedingt Wein! Ich liebe Weißwein.

• Süß oder Herzhaft?
> Erst herzhaft, dann süß.

• Hauptgang oder Dessert?
> Okay, wenn ich mich entscheiden m u s s: Dessert

• „Early Bird“ oder „Night Owl“?
> Early Bird

• Ordnungsfanatiker oder Dreckspatz?
> Ordnungsfanatiker

• Kaffee oder Tee?
> viel viel viel Kaffee


• Lieblings...:
> ...messer: Mein Juist-Messer „scharf wie die Insel“
> ...gewürz: Zimt
> ...koch: Meine Mama
> ...koch backzeit/tag: Morgens und abends
> ...rezept: Hilfe, es gibt so viele, ich kann mich einfach nicht entscheiden!


Fotos © Theresa http://www.gezuckertes-glueck.de/